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Verkostungen vor Ort

Wir haben Ihnen die Verkostungsstellen unserer Weingüter „vor Ort“ zusammengestellt, für den Fall, dass Sie in einem der Nahost-Länder zu Besuch sind und „vor Ort“ verkosten wollen.

Weingut Zumot Amman Jordanien

Das Weingut wurde im Jahre 1954 durch Boulos Zumot gegründet und wird heute von seinem hochmotivierten Sohn, Omar, weiter geführt. Die ersten neuen Weingärten wurden 1996 in Madaba, 780 Meter über NN begründet. Es mussten sehr viele Experimente gewagt werden. Heute werden insgesamt drei Weinberge bearbeitet. Sama al-Sarhan liegt im Norden Jordaniens, an der Grenze zu Syrien, 600 Meter über NN. Der dritte Weinberg in den Bergen bei Jerash, in der Region Souf, auf cirka 1.150 Meter über NN.
Unter dem Label „Saint George“ werden Markenweine verbreitet; „Winemaker`s Selection“ bietet die Spitzweine der Kellerei mit Reben aus Sama.
Die Zumot Weine sind biologisch ökologisch zertifiziert und viele Weine wurden mit Prämien ausgezeichnet.
Omar Zumot hat eine eigene Weinakademie, die erste in Jordanien, gegründet.

Die Verkostungsstelle finden Sie zu den üblichen Öffnungszeiten hier:

The Winemaker

129 Arar Street, Wadi Saqra,
11115 Amman, Jordan – P.O. Box 23300
Telephone: +962 6 463 5125
Fax: +962 6 464 5415
e-mail: contact@zumot-wines.com

Klostergemeinschaft ADYAR Libanon

Der Maronitische Orden im Libanon geht auf das Jahr 1695 zurück. Im religiös äußerst virulenten Libanon entdeckten drei junge Christen aus der Stadt Aleppo ihre Berufung und errichteten, mit der Genehmigung des Patriarchen, diesen neuen Orden. Durch die Jahrhunderte wuchs der Orden sehr stark an. Ab dem 18. Jahrhundert hatte der Orden nicht nur eine ganze Anzahl von Klöstern übernommen, sondern auch damit begonnen, über die Herstellung von Wein für den kultischen Gebrauch hinaus, den Lebensunterhalt der Mönche durch den Weinbau sicher zu stellen. In den Jahrzehnten danach wurde die Bildungsarbeit mehr und mehr ein Schwerpunkt der Ordensarbeit. Auch hierfür wurde zunehmend der Weinbau die Finanzierungsgrundlage. In den schweren Jahren Mitte des 19. Jahrhunderts wurden nahezu alle Klöster, nicht nur dieses Ordens, an den Rand des Untergangs gebracht. Dennoch fand man Wege, um wieder auf die Beine zu kommen. Nicht nur die Arbeit in den Schulen, Seminaren und einer eigenen Hochschule blühte, sondern auch die Kompetenzen in der Herstellung von Wein wuchs. Der Bürgerkrieg im Libanon in den Jahren 1975 bis 1990 allerdings brachten einen massiven Zusammenbruch mit sich. Alle Klöster mussten sehr viel erleiden und standen am Rande des wirtschaftlichen Abgrunds.
Nach Ende des Bürgerkrieges wurde versucht Aufbauarbeit zu leisten, was aber nicht alle Klostergemeinschaften in gleicher Weise erbringen konnten. So zog sich die Entwicklung innerhalb des Ordens deutlich langsamer hin als im Gesamt der libanesischen Gesellschaft. Im Jahre 2000 gab es deshalb erste Überlegungen zu neuen Formen der Kooperation und wenige Jahre später, 2003, wurde ADYAR aus der Taufe gehoben. ADYAR ist ein Zusammenschluss von acht Klöstern des Maronitischen Ordens im Libanon, die nun ihren Wein gemeinsam anbauen, ihn an drei Klosterstandorten ausbauen und nun gemeinsam auch vermarkten. ADYAR Weine zeichnen sich durch höchste Qualität aus,sind biologisch ökologisch zertifiziert und seit dem Jahre 2010 auch in Deutschland zu erhalten.
2019 nun wurde in der Nähe des Klosters Kfifane ein neues Verkostungszentrum eröffnet um die Klöster hinsichtlich der Verkostungsgruppen „zu schonen“. Das klösterliche Leben sollte so ungehindert weitergehen können. Sie finden die neue Verkostungsmöglichkeit ca. 600 Meter vom Klostereingang entfernt.

Kontakt:

961 Kfifan
Tel.: +961 6 720 304
www.kfifan-monastery.com

Die Bilder wurden im August 2019 gemacht, wenige Tage vor der Eröffnung. Neben einer großen Verkostungsbar im Freien, steht im Innern auch ein Restaurant zur Verfügung.

Die Managerin des Klosterweingutes:

Fr. Rita Khoury Sfeir

Chateau Heritage, Kab Elias, Bekaa, Libanon

Chateau Heritage ist eigentlich eine noch junge Weinkellerei – allerdings mit weit zurück reichender Tradition. Im Jahre 2000 wurde sie von Elias Touma und seinen drei Söhnen Dr. Dargham Touma, Dr. Wissam Touma und Houssam Touma gegründet. Doch die Familientradition geht bis 1888 zurück, als Gibran Touma, der Ur-Großvater der drei, die berühmte Arrak-Destillerie gründete. Auch das Weingut Clos St. Touma, unter der Leitung von Said Touma, gehört in den Horizont der Tradition der Familie.
Heritage ist also das „jüngste Kind“ einer nun über vier Generationen durchtragenden Leidenschaft für den Weinbau. Angesiedelt ist das christliche Weingut in Kab Elias, einer Gemeinde mit ca. 55.000 Einwohnern im Zahle Distrikt, ca. 15 Kilometer von der Stadt Zahle und ca. 45 Kilometer von Beirut entfernt. Die Stadt liegt auf durchschnittlich 950 Meter über N.N. und ist heute die drittgrößte Stadt der Region nach Zahle und Baalbeck.
Historisch geht die Besiedelung auf die Zeit der Phönizier zurück, die Namensgebung aber wurde später verändert auf „Kaber Elias“ (Grab des Propheten Elias), da man meinte, hier sei der Prophet Elias begraben worden. Die Bibel berichtet zwar von der Himmelfahrt des Propheten in einem feurigen Wagen an der Stelle, an der später Johannes der Täufer Jesus getauft haben soll, dennoch bewahrt sich die Tradition des Elia-Grabes bis heute, nicht nur unter den Christen, auch unter der Mehrheit der muslimischen Einwohner.
Während des libanesischen Bürgerkrieg verließen viele Christen Kab Elias, wie auch sonst den Libanon. Auch die Familie Touma musste sich entscheiden zu bleiben, oder zu gehen. Man entschied sich zu bleiben und weiter für eine Präsenz der Christen vor Ort zu kämpfen und zu arbeiten. 1997 wurde deshalb ein altes Schulgebäude aus dem Jahre 1932 gekauft und in das neue Weingut umgewandelt. Dabei wurde versucht trotz aller nötigen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten und Umbauten den Charakter der Originalarchitektur im Zentrum von Kab Elias zu bewahren.
Die Kellerei ist auf eine Kapazität von 1,2 Millionen Flaschen im Jahr ausgelegt. Doch so weit ist das junge Weingut noch nicht. Aktuell werden ca. 250.000 Flaschen Wein im Jahr erzeugt. Dabei spielen die Trauben der roten reben eine dominante Rolle. An Rotweintrauben werden angebaut und verarbeitet: Cinsault, Cabernet-Sauvignon, Syrah, Carignan, Tempranillo, Mourvèdre, Grenache, Merlot und Cabernet-Frank. Bei den weißen Trauben geht es um: Sauvignon-Blanc, Chardonnay, Muscat, Viognier und Ugni-Blanc.
20% der Trauben werden auf eigenem Grund erzeugt. Die Mehrheit der Trauben aber wird von Bauern der Umgebung hinzugekauft mit dennen langjährige Verträge bestehen. Einige der Weinberge von denen die Trauben kommen sind bereits über 45 Jahre in Betrieb. Die Trauben wachsen auf Höhen zwischen 900 und 1150 Metern.
15 Familien leben ganzjährig von einer Festanstellung durch Heritage. In den Monaten in denen die Arbeit in den Weingärten besonders intensiv ist, wächst die Zahl der Mitarbeiter, durch Zeitverträge auf bis zu 50 Mitarbeiter an. Zu Zeiten der Lese arbeiten bis zu 100 Menschen für das Weingut. Das Weingut ist eng mit der Orthodoxen Kirche vor Ort verbunden und hat die neue lokale Kirche zu nahezu 80% finanziert. Zudem unterstützt die Kellerei regelmäßig das Waisenhaus in Zahle.

Kontakt:

Address:
Kab-Elias Main Road, Elias Touma Building,
Bekaa, Lebanon

Phone for Reservation and Customization:
+96171543522
+9613777502
+9618500609

Email: info@chateauheritage.com

Working Days/Hours:
Mon – Sun / 7:00AM – 4:00PM

Cantina Cana di Galiläa

Die Cantina Cana di Galilea wurde 1996 von Amer Kardosh, Nazareth, in Kana (Kafr Kanna) in Galiläa gegründet.
Die Entscheidung in Kana zu gründen ist der Tatsache geschuldet, dass in der Tradition des Johannesevangeliums, in dessen 2. Kapitel, die berühmte Hochzeit von Kana überliefert ist bei der, nach johanneischer Tradition Jesus sein erstes öffentliches Wunder tat. Darüber hinaus berichtet Joh 4,46 auch von einem zweiten Besuch Jesu in Kana und nennt zudem in Joh 21,2 Nathanael, einen Jünger Jesu, der nur im Johannesevangelium benannt ist, aus aus Kana stammend.
Über die historische Lokalisierung des Dorfes zur Zeit Jesu sind sich die Forscher nicht einig. Das Kana von heute (Kafr Kanna), wo es sowohl eine orthodoxe wie auch eine römisch-katholische „Hochzeitskirche“ gibt und wo auch das „Haus des Nathanael“ zu sehen ist, ist der traditionelle Ort. Die römisch-katholische Kirche wurde 1883 über den verfallenen Ruinen einer einstigen Moschee errichtet, die auf den Ruinen einer jüdischen Synagoge des 5. Jahrhunderts errichtet worden war.
Aber es gibt noch drei andere Orte, die das Weinwunder von Kana für sich beanspruchen: Chirbet Qana, 14 Kilometer nördlich von Nazareth, Ain Kana, ebenfalls in der Nähe von Nazareth und Qana im Libanon.
Ausgrabungen in Kafr Kanna lassen uns wissen, dass der Ort zur Zeit Jesu ein bedeutsamer Ort war mit einer doch bedeutsamen Zahl an Einwohnern. Die Archäologin Yardena Alexander und ihr Team fanden bei verschiedenen Ausgrabungen nicht nur eine große Anzahl Tonscherben von Weinkrügen, wie sie zur Zeit Jesu üblich waren, sie fanden u.a. auch ein bedeutsames Ritualbad (Mikwe), welches darauf hindeutet, dass die aus Jerusalem geflohenen und vertriebenen Juden hier die, im Tempel nun nicht mehr möglichen, rituellen Reinigungen fortsetzten. Zudem deuten einige Ausgrabungsergebnisse darauf hin, dass in Kana wohl früh eine judeo-christliche Gemeinschaft zuhause war. In byzantinischer Zeit wurden die ersten Kirchen hier errichtet und später bauten auch die Kreuzfahrer hier eine Kirche. 1551 wurde die orthodoxe Kirche in Kana erstmalig errichtet, die 1886 durch einen Nachfolgebau ersetzt wurde, wozu der Anlass aber unbekannt ist. Im beginnenden 17. Jahrhundert beschreibt der Historiker Cuaresmius, welcher in den Jahren 1615-1624 sein Werk „Historica, theologica, moralis Terrae sanctae Elucidatio“ schrieb, Kafr Kanna als den Ort des Weinwunders. Beeindruckend war aber besonders eine Ausgrabung vor nur wenigen Jahren bei der in der Nähe von Kafr Kanna eine große Anzahl unterirdischer Katakomben ausgegraben wurde mit einem Fassungsvermögen für viele Menschen, die darauf hindeuten, dass der Aufstand der Juden gegen die römische Herrschaft von langer Hand geplant, sorgfältig vorbereitet und kein Moment spontaner Reaktion war.

Kontakt:

Tel.: 00972 4-655-4712
00972-52-630-1797

E-Mail: kardosh@cremisan.com

Die folgenden Bilder zeigen den Planungsstand September 2019: