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Aktuelle Nachrichten

Ägypten: Mehr als 6.000 koptische Christen feiern Ostern in Jerusalem

Die Anzahl der ägyptisch-koptischen Pilgerreisen nach Israel steigt rasant an. Das geht aus einer Statistik ägyptischer Reiseunternehmen hervor. Die Kopten begehen ihre liturgischen Feierlichkeiten zu Ostern in diesem Jahr am 29. April. Im Vergleich zum Vorjahr seien schon 1.500 mehr Kopten nach Israel gereist. Die christlichen Pilger aus Ägypten sollen in Pilgerheimen der Palästinenser in Ost-Jerusalem und Bethlehem untergebracht werden. Zudem weisen die ägyptischen Tourismusunternehmen darauf hin, dass bei der Einreise nach Israel der Einreisestempel nicht in den ägyptischen Pässen angebracht wird, sondern auf Sonderblättern.

Assisi: Jordaniens König empfängt Friedenslampe von Angela Merkel

800 Jahre nach der Begegnung zwischen Franz von Assisi und dem Sultan in Ägypten hat der König von Jordanien eine christliche Auszeichnung für Frieden und Dialog entgegengenommen: die Friedenslampe der Franziskaner von Assisi. Abdullah II. empfing sie in der Basilika des Heiligen Franz von Assisi aus den Händen der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, die die Auszeichnung letztes Jahr verliehen bekommen hatte. Angereist waren nicht nur der jordanische König und seine Frau, Königin Rania, sondern auch Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte und der Präsident des EU-Parlaments Antonio Tajani.

Hurghada verbietet Einwegplastik

Ägypten will in den Touristenhochburgen am Roten Meer die Plastikmüllflut eindämmen. Künftig sollen auch in Hurghada Tüten, Geschirr und Besteck aus Kunststoff verboten sein. Die Idee für ein Verbot von Einwegplastik am Roten Meer ist nicht neu: Im Jahr 2011 war ein solcher Schritt schon einmal diskutiert worden. Nach dem Sturz des langjährigen Diktators Husni Mubarak waren dann jedoch zunächst andere Themen dringlicher. Nun erklärte der Gouverneur der ägyptischen Provinz Rotes Meer, Ahmed Abdallah, dass Einwegplastik dort ab Juni verboten sei. Das Verbot soll unter anderem Tüten, Geschirr und Besteck aus Kunststoff betreffen. Unternehmen und Privatleute sollten künftig auf Papierprodukte und auf Mehrwegverpackungen umsteigen. Ein Großteil der Einnahmen in der Region um den Badeort Hurghada kommt aus dem Tourismus. Entlang der Küste entwickelten sich Urlauberzentren auch in Safaga, al-Qusair und Marsa Alam. Die spektakulären Riffe und ihre Tierwelt sind bei Tauchern beliebt. Allerdings wird das gesamte Ökosystem von Klimawandel und Umweltverschmutzung bedroht.

Polizist für Mord an Christen zum Tode verurteilt

Im oberägyptischen Minya ist ein Polizist wegen Mordes an zwei koptischen Christen zum Tode verurteilt worden. Die Fatwa-Behörde Dar al-Ifta bestätigte demnach ein vorläufiges Urteil des Strafgerichts vom Februar, wie die Zeitung „Al-Ahram“ am Dienstagabend berichtete. Der Polizist war mit dem Schutz einer koptischen Kirche in Minya beauftragt, als er im Dezember einen Mann und dessen Sohn vor der Kirche tötete. Hintergrund sollen Streitigkeiten mit den beiden Männern gewesen seien, die auf einer Baustelle gegenüber der Kirche arbeiteten.

Weiteres Pharaonengrab in der Nähe der Pyramiden von Gizeh entdeckt

Das ägyptische Antikenministerium gab am Dienstag die Entdeckung eines Grabes eines Würdenträgers der Fünften Dynastie auf dem Gräberfeld Saqqara nahe der Pyramiden von Gizeh bekannt. Außerdem wurde der Name einer Königin entdeckt, der bisher unbekannt war. Das Grab besteht aus einem Überbau mit einer L-förmigen Opferkammer, die einst mit Reliefs verziert war. Der Grabschmuck stellt den Grabinhaber Khuwy dar, dessen Darstellung vor dem Opfertisch an der Süd- und Nordseite angebracht ist. Es scheint, dass der Raum der Grabkammer fast vollständig von einem Kalksteinsarkophag eingenommen wurde, der von Grabräubern aus alter Zeit völlig zerstört wurde. Die Archäologen entdeckten jedoch die menschlichen Überreste von Khuwy, die deutliche Spuren einer Mumifizierung aufweisen. In Zusammenarbeit mit einem internationalen Team von Ägyptologen gelang es den Forschern außerdem, den Namen der Königin Setibhor zu entziffern, der bisher unbekannt gewesen ist und in keiner der bekannten alten Quellen vorkommt. Ihr Name war auf eine Säule im Südteil eines anonymen Pyramidenkomplexes von Saqqara eingraviert. Darüber hinaus enthielt ihr Grabtempel architektonische Elemente und Kammern, die ansonsten nur den Königen des Alten Königreichs vorbehalten waren. Das Alte Königreich Ägypten existierte im Zeitraum von 2686 bis 2181 vor Christi Geburt und ist auch als das Zeitalter der Pyramiden bekannt.

Kardinal Rai: „Libanon riskiert wirtschaftlichen Kollaps“

Der Libanon riskiert den wirtschaftlichen und finanziellen Kollaps, wenn der Kampf gegen die Korruption und die damit zusammenhängenden politischen Mechanismen erfolglos bleibt. Das sagte der maronitische Patriarch, Kardinal Bechara Boutros Rai. Der Kardinal-Patriarch kritisierte vor allem den Rückstand bei der Verwirklichung der von der internationalen Gemeinschaft verlangten Reformen; die internationale Gemeinschaft mache sich „offenbar mehr Sorgen um den Libanon als die libanesischen Politiker“. Kein Minister wolle die notwendigen Einsparungsschritte im Rahmen der Austeritätspolitik auf sich nehmen. Nach wie vor stünden die Interessenkonflikte im Mittelpunkt des politischen Geschehens. Es sei inakzeptabel, dass das Problem der Energieversorgung und der täglichen Verschwendung in diesem Sektor noch nicht angegangen wurde. Ebenso mangle es an „mutigen Entscheidungen“ über die Aktivgehälter und Pensionen der Staatsbeamten und über alle anderen Ausgaben, die den Staat dem Konkurs nahebringen. Als „unannehmbar“ bezeichnete der Patriarch die Tatsache, dass es kein verabschiedetes Budget für das laufende Jahr gibt. „Das sind Sünden gegen das libanesische Volk“, so Rai wörtlich. Zugleich rief der Leiter der größten katholischen Ortskirche des Nahen Ostens die Politiker und das ganze libanesische Volk zu einem echten Sparprogramm auf, um den wirtschaftlichen Zusammenbruch des Landes zu verhindern.

Hilfe für Menschen in Syrien

Deutschland hat seine Hilfszusagen für die notleidenden Menschen in Syrien und für Flüchtlinge in den benachbarten Ländern um einen Milliardenbetrag aufgestockt. Entwicklungsminister Gerd Müller kündigte bei der internationalen Geberkonferenz in Brüssel an, dass die bereits gegebenen Zusagen noch einmal um 1,44 Milliarden Euro erhöht werden. Mit dem bei der Konferenz gesammelten Geld sollen Nahrungsmittel und medizinische Hilfen, aber auch Ausbildungsprogramme für Kinder und Jugendliche finanziert werden. Sie sind nicht für den Wiederaufbau des Landes gedacht. Nach Zahlen der Vereinten Nationen sind allein innerhalb Syriens noch immer 11,7 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Zudem benötigen Millionen Flüchtlinge in Länder wie der Türkei, im Libanon und in Jordanien Unterstützung.
An der Brüsseler Syrien-Konferenz nehmen Vertreter von rund 80 Staaten und Organisationen teil. Die EU und die Vereinten Nationen hoffen als Organisatoren des Treffens auf Hilfszusagen in Höhe von mindestens 4,3 Milliarden US-Dollar (3,8 Mrd Euro). So viel Geld war bei der Konferenz im vergangenen Jahr zugesagt worden. Die tatsächlichen Zahlungen lagen dann sogar bei rund 6 Milliarden US-Dollar.

Libanon: Gemeinsame christlich-islamische Feier zum Fest Mariä Verkündigung

An einer Feier zum Fest Mariä Verkündigung in Beirut werden auch junge muslimische Gläubige teilnehmen. Der Rahmen ist ein internationales ökumenisches Jugendtreffen in der libanesischen Hauptstadt, das unter anderem von der Gemeinschaft von Taizé organisiert und unterstützt wird. An die 1.600 Jungen und Mädchen aus über 40 Ländern nehmen am diesem Treffen von 22. bis 26. März teil. Die meisten sind christliche Jugendliche aus dem Nahen Osten. Am 25. März schließen sich zu Mariä Verkündigung muslimische Gleichaltrige an. Das Fest Mariä Verkündigung ist seit 2010 Nationalfeiertag im Libanon. Maria wird mehrfach im Koran erwähnt und erfährt große Verehrung auch durch Muslime. Maria, arabisch „Maryam“, gehört nach islamischer Auffassung als jungfräuliche Mutter Jesu, der als letzter Prophet vor Mohammed gilt, zu den von Gott auserwählten Menschen. Neben Khadija, der ersten Frau Mohammeds, und Fatima, seiner Tochter, gilt Maria als eine der „besten Frauen“ und somit als Vorbild für alle muslimischen Frauen.

Keine fünfte Moschee auf dem Tempelplatz

Ein Gericht in Jerusalem hat den Staat angewiesen, den Bab el-Rahma-Komplex, der sich gegenüber des Goldenen Tores befindet, unverzüglich zu schließen. Vor einem Monat hatte der Waqf, die islamische Behörde, die den Tempelberg beaufsichtigt, beschlossen, den Komplex wieder zu öffnen und in eine weitere Moschee zu verwandeln, die fünfte auf der heiligsten Stätte des Judentums. Möglicherweise geschah dies, nachdem Israel es versäumt hatte einen Schließentscheid von 2003 rechtzeitig zu erneuern. Eine entsprechende Schließungsanordnung lief laut Berichten im vergangenen August ab, ohne erneuert zu werden. Bis 1967 gab es nur eine aktive Moschee, Al-Aqsa, auf dem Tempelberg. In den 70er Jahren begannen dann die regelmäßigen Freitagsgebete im Felsendom, bis dahin nur ein heiliger Schrein. 1996 wurden die unterirdischen Ställe Salomos an der südwestlichen Ecke des Tempelbergs in eine dritte Moschee umgewandelt. Die vierte wurde dann direkt unter der Al-Aqsa-Moschee erbaut, in der Nähe der Huldah-Tore.

Israel: Gericht schließt rechten Kandidaten von der bevorstehenden Wahl aus

Am 9. April wählt Israel ein neues Parlament. Jetzt muss sich der rechtsradikale Kandidat Michael Ben-Ari aus dem Wahlkampf zurückziehen, während der linke Antizionist Ofer Cassif überraschend wieder ins Rennen einsteigt. Der Oberste Gerichtshof urteilte am 17.03.2019 in Jerusalem gegen eine vorherige Entscheidung des überwiegend von Politikern gestellten Zentralen Wahlkomitees. Acht von neun Richtern stellten sich gegen den offen rassistischen früheren Abgeordneten Ben-Ari, der für die Partei Otzma Jehudit (Jüdische Kraft) antreten wollte. Der Ausschluss Ben-Aris ist eine weitere Niederlage für Regierungschef Benjamin Netanjahu, der immer mehr verliert an Popularität. Ben-Ari, der in der Vergangenheit offen gegen Palästinenser hetzte und zur Gewalt gegen Araber aufrief, bezeichnete die Richter als „juristische Junta“.

Neuer Ministerpräsident in Palästina

Eine nahezu unlösbare Aufgabe erwartet den neuen palästinensischen Regierungschef Mohammed Schtaje. Am Sonntagabend ernannte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas den Pragmatiker und strikten Befürworter der Zweistaatenlösung zum Nachfolger von Rami Hamdallah, der schon Ende Januar seinen Rücktritt eingereicht hatte. Schtajes Amtszeit fällt in eine tiefe finanzielle Krise, aus der er die Palästinenser herausführen soll. Schtaje wurde in Nablus geboren, studierte an der Birzeit-Universität, an der er später auch als Dozent arbeitete, er promovierte in England und spricht Englisch beinah akzentfrei. Für die Verhandlungen mit den verschiedenen Fraktionen der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) zur Bildung eines neues Kabinetts bleiben ihm drei Wochen. Als Ministerpräsident bleibt Schtaje dem Präsidenten unterstellt, allerdings könnte die Regierungsumbildung Teil der Vorbereitung auf einen Wechsel im höchsten Regierungsamt sein. Der 83-jährige Abbas ist gesundheitlich angeschlagen.

Neue Kämpfe auf dem Sinai

Bei Auseinandersetzungen auf der Sinai-Halbinsel sind ägyptischen Angaben zufolge 46 mutmaßliche islamistische Extremisten und drei Soldaten in den vergangenen Tagen getötet worden. Unanbhängig bestätigt werden können die Berichte nicht. Die ägyptischen Kräfte hätten nach eigenen Angaben 15 Verstecke zerstört und 204 Sprengsätze auseinandergebaut, teilte das Militär am 11.03.2019 mit. Details zu den Umständen hinter der Zahl der Toten wurden nicht genannt. Bei dem Anti-Terror-Einsatz seien außerdem geheime Waffenlager in der Wüste im Westen und im Süden des Landes entdeckt worden. Ägypten meldet regelmäßig Erfolge im Kampf gegen einen Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat, der im Norden der Halbinsel Sinai vertreten ist. Die Angaben können aber nicht unabhängig bestätigt werden, da Zugang zu dem Gebiet kaum möglich ist. Im vergangenen Jahr begann die Regierung in Kairo eine landesweite Operation gegen IS-Kämpfer.

Arabische Liga ringt um Umgang mit Assad

Wegen des brutalen Vorgehens von Machthaber Baschar al-Assad wurde Syrien 2011 aus der Arabischen Liga ausgeschlossen. Nach dem militärischen Sieg des Landes rudert man nun zurück, mehrere arabische Länder gehen wieder auf Assad zu. Wirklich einig in ihrer Haltung sind sich die Golfstaaten jedoch nicht. Der Libanon hat einen Antrag auf Wiedereingliederung gestellt.

Verfassungsänderung in Ägypten auf den Weg gebracht

Das ägyptische Parlament hat eine Verfassungsänderung auf den Weg gebracht. 485 von 596 Abgeordnete votierten, staatlichen Angaben zufolge, für eine Reform des Verfassungsartikels 140, durch die Abdel Fattah el-Sisi bis ins hohe Alter als Präsident regieren könnte. Sisi kam 2014 das erste Mal an die Macht, als er und das Militär gegen den Muslimbruder Mohammed Mursi putschten. 2018 wählten ihn dann die rund 60 Millionen Wahlberechtigten ein zweites Mal zum Präsidenten. Seine offizielle Amtszeit endet in drei Jahren. Eine weitere Amtszeit sieht die ägyptische Verfassung gegenwärtig nicht vor. Aber damit dann nicht Schluss ist, soll nun die Verfassung geändert und die Amtszeit von vier auf sechs Jahre verlängert werden. Ab dann wird neu gerechnet: bereits geleistete Amtsjahre zählen nicht mehr. Durch diese Neuerung könnte Sisi 2022 ein erstes Mal für sechs Jahre zum Herrscher gewählt werden – und 2028 noch mal. Damit bliebe er bis 2034 an der Macht; im selben Jahr würde er 80 Jahre alt werden.

Israel bekommt wieder einen Außenminister

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat angekündigt, das Außenministerium an seinen Parteifreund Israel Katz zu übergeben. Netanyahu stand in Israel in der Kritik, weil er neben seinem Amt als Regierungschef seit 2015 auch die Geschäfte als Außen-, Verteidigungs- und Gesundheitsminister führt.
Israel Katz leitet bisher das Verkehrs- und das Geheimdienstministerium. Katz ist 63 Jahre alt und zählt zu den wichtigen Leitfiguren im Likud: Aus seinen Ambitionen, Parteichef und Ministerpräsident zu werden, macht er kein Geheimnis.
Katz vertritt eine harte Haltung gegenüber den Palästinensern und sieht derzeit die Bedingungen für eine Zwei-Staaten-Lösung nicht gegeben. Im Jahr 2017 trat er für einen Plan ein, der de facto die Annexion der jüdisch besiedelten Gebiete im von Israel besetzten Westjordanland um Ost-Jerusalem bedeutet hätte.
Am 9. April wird in Israel ein neues Parlament gewählt.

Israel behält Steuern Palästinas ein

Die Palästinensische Autonomiebehörde muss aktuell auf israelische Zahlungen in Höhe von 122 Millionen Euro verzichten. Der Betrag entspreche der Summe, die die Autonomiebehörde vergangenes Jahr an „inhaftierte Terroristen, ihre Familien und an ehemalige Häftlinge“ in israelischen Gefängnissen gezahlt habe, teilte das israelische Sicherheitskabinett mit. Die Zahlung des Geldes werde deshalb blockiert. Israel setzt damit ein im Juli im Parlament verabschiedetes Gesetz um. Seitdem kann die israelische Regierung Zahlungen um die Summe kürzen, die die Autonomiebehörde zuvor an Palästinenser oder Angehörige von Palästinensern gezahlt hat, die anti-israelische Attacken verübt haben. Das Geld stammt aus Steuern und Zöllen, die die israelische Regierung für die Autonomiebehörde einzieht und regelmäßig erstatten muss.
Die Palästinensische Autonomiebehörde verwendet einen Teil ihrer Ausgaben für die Familien von rund 6.000 Palästinenserinnen und Palästinensern in israelischer Haft sowie Angehörige getöteter Attentäter. Abbas hatte wiederholt gesagt, dass diese finanzielle Unterstützung eine nationale, humanitäre und soziale Pflicht sei, die immer unabhängig von israelischem und internationalem Druck erfüllt werden müsse. Die israelische Regierung kritisiert hingegen, dass die Zahlungen Gewalttaten gegen Israel förderten.

Neu im Programm

Als neues Angebot bieten wir Ihnen einen Cuvèe von Cantina Cana di Galiläa zu einem besonders günstigen Preis an. Der Wein, mit dem Namen „Cotes de Bethlehem“ ist ein Cuvèe aus Cabernet Sauvignon und Merlot- Trauben aus dem Jahrgang 2016 und ist ein „Überbleibsel“ aus einer Weihnachtsaktion 2018 in Paris.
Der leichte Rotwein, von hell-rubinroter Farbe hat einen angenehm geringen Alkoholgehalt von nur 12% vol. In der Nase zarte Aromen von Beeren und Früchten. Im Mund eine angenehme Textur ohne Schwere, passt gut zu leichtem Essen.

Jahrgang 2016
enthält Sulfite

Verkaufspreis: 7,50 Euro/Flasche
Zuzüglich der üblichen Verpackungs- und Versandkosten

Neu im Programm

Rosé d´une Nuit 2018

Cuvée aus vier Reben: Cinsault, Grenache, Carignan und Syrah
0,75 Flasche
13% vol. alc.
enthält Sulfite

Der intensiv-rose-farbige Wein, mit orangen Spiegelungen, spielt fruchtig in der Nase, mit Finesse, Länge und Komplexität im Mund.
Trinktemperatur: 8-12 Grad

Verkaufspreis: 9,50 Euro/Fl.

Neu im Programm

St. Elie Rose 2018

Cuvée aus 60% Syrah und 40% Cabernet Sauvignon
0,75 l Flasche
13% vol. alc.
enthält Sulfite

Der pink-farbige Rose erzeugt in der Nase angenehme Aromen von roten Früchten und Kandis, im Mund elegante Noten von Kirsche und Erdbeere.
Trinktemperatur: 8-12 Grad

Verkaufspreis: 12,95 Euro/Fl.

Papstbesuch in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Es ist der erste Besuch eines römisch-katholischen Papstes auf der Arabischen Halbinsel. Also ein bedeutsames Ereignis, von wahrscheinlich historischer Bedeutung. So sehen es wohl auch die Gastgeber: Fliegerstaffel, Pferdeeskorte, militärische Ehrenformation. Mohammed bin Zayed, Kronprinz von Abu Dhabi, fuhr zur Begrüßung von Papst Franziskus vor seinem Palast alles auf, was sein Emirat an Pracht zu bieten hat. Nur der kleine schwarze Kleinwagen, in dem der Pontifex vorfuhr, passte nicht so recht ins Bild.
Des Papstes 48-Stunden-Besuch hat zwei wichtige Programmpunkte: Am Montagabend nahm Papst Franziskus an einem interreligiösen Treffen mit Vertretern des Islams und anderer Religionen teil. Und am Dienstag hält er eine Messe im größten Fußballstadion von Abu Dhabi, zu der mehr als 120.000 Menschen erwartet werden. Es wird die größte Feier des christlichen Glaubens auf der Arabischen Halbinsel seit der Entstehung des Islams.
Die VAE wollen sich mit dem Papstbesuch als Hort der Toleranz im Nahen Osten beweisen. Seit 2016 gibt es ein Ministerium für Toleranz. Die Führung des Landes verweist darauf, dass Menschen aus mehr als 200 Ländern dauerhaft friedlich und spannungsfrei zusammenleben. Nach offiziellen Angaben sind 13 Prozent der Einwohner Christen, die meisten von ihnen Gastarbeiter aus Ostasien, Afrika oder Europa. Es gibt inzwischen mehr als 40 Kirchen. Hinzu kommen Tempel für Hindus, Sikhs und Buddhisten. Auch eine Synagoge steht seit drei Jahren in Dubai. An ihr zeigen sich jedoch die Grenzen der Toleranz: Die Gemeinde hält den genauen Ort der Villa, in der sie sich trifft, aus Sicherheitsgründen geheim. Der polnische Chefrabbiner Michael Schudrich, der vor zwei Monaten Abu Dhabi besuchte, meinte dazu allerdings hoffnungsvoll: „Ich möchte sehr gerne glauben, dass es ernst gemeint ist, und ich glaube auch, dass es ernst gemeint ist. Denn dieses Foto, auf dem wir alle gemeinsam zu sehen sind, bricht mit Stereotypen. Nämlich, dass ein Rabbi nicht in einem arabischen Land sein kann. Die Tatsache, dass ich hier bin, bricht mit diesem Stereotyp. Und es bricht mit der Idee, dass ein Muslim nicht mit einem Juden sprechen kann und dass ein Jude nicht mit einem Muslim sprechen kann. Deshalb ist das nicht nur eine Show, sondern es ist Wirklichkeit.“ Besonders beeindruckt habe ihn jedenfalls schon bei seinem Besuch die „wundervolle Gastfreundschaft im Geist Abrahams, unseres gemeinsamen Vaters.“ Nirgends sonst habe er, der jüdische Rabbi, „diese abrahamitische Tradition von Gastfreundschaft und ,offenen Zelten‘“ so beispielhaft vorgelebt bekommen wie in Abu Dhabi.
So sind die VAE in puncto religiöser Toleranz deutlich weiter als ihr großer Nachbar und wichtigster Verbündeter Saudi-Arabien. Dort urteilte das Ständige Komitee für Rechtsfragen, in dem die fünf obersten islamischen Rechtsgelehrten des Königreichs vertreten sind, noch im Jahre 2000: „Die Arabische Halbinsel ist die sakrosankte Basis des Islam, die kein Ungläubiger verletzen darf.“ Das heißt es können keine zwei Religionen koexistieren. Die Emirate setzen sich also über die religiöse Führung in Saudi-Arabien hinweg. Trotzdem sind Muslime und Christen im Land nicht gleichgestellt; die Scharia regelt: Eine Christin darf zwar einen Muslim heiraten, ein Christ aber keine Muslimin. Christen dürfen nicht missionieren, einem Muslim, der zum Christentum übertritt, droht die Todesstrafe.
Menschenrechtsgruppen werfen den Scheichs in Abu Dhabi und Dubai vor, sie nutzten das Schlagwort der religiösen Toleranz, um damit ihre politische Intoleranz zu verschleiern. „Auch wenn sie inbrünstig beteuern, ein progressiver, toleranter Rechtsstaat zu sein, sind die VAE in den vergangenen Jahren beängstigend unsicher für Akademiker, Journalisten, Aktivisten und Kritiker geworden“, schreibt Human Rights Watch anlässlich des Papstbesuches. Dieser aber wagt es durchaus Klartext zu sprechen: „Das Wettrüsten, die Ausweitung der eigenen Einflussbereiche und eine aggressive Politik zum Nachteil anderer werden nie Stabilität bringen. Krieg schafft nichts als Elend, Waffen nichts als Tod!“ oder: „Wir haben die katastrophalen Folgen des Krieges vor unseren Augen“, warnt Franziskus und nennt „Jemen, Syrien, Irak und Libyen.“ Leidenschaftlich am Abend wieder sein Appell für volle Menschenrechte, inklusive volle Religionsfreiheit: Er hoffe im gesamten Nahen Osten auf „Gesellschaften, in denen Menschen unterschiedlicher Religionen die gleichen Bürgerrechte genießen“. Bildung und Gerechtigkeit seien die zwei Flügel der Friedenstaube, führt der Papst mit Blick auf das Logo der Reise aus. „Eine Gerechtigkeit, die nur für Familienmitglieder, Landsleute und Gläubige desselben Glaubens gilt“, sei „verschleierte Ungerechtigkeit“, so der Papst mit eindringlichem Blick in die Runde.

Trendwende im Libanon: Anteil an Christen soll in Zukunft zunehmen

Nachdem der Anteil an Christen in der libanesischen Bevölkerung in den letzten Jahren stetig abgenommen hat, soll nun eine Trendwende erkennbar sein. Dies geht aus dem einem aktuellen statistischen Dossier hervor, das regelmäßig die demographische Entwicklung der christlichen Bevölkerung in verschiedenen Ländern analysiert. Wie die italienische Nachrichtenagentur Fides berichtete, haben die Autoren des jährlich erscheinenden statistischen Dossiers „Yearbook of International Religious Demography“ 2018 die demographische Situation der Christen im Libanon in den Blick genommen. Aus dem Dossier geht hervor, dass zwischen 1975 und 2011 circa 1,5 Mio. Libanesen aufgrund von Armut und Konflikten ihre Heimat verlassen haben. Libanesen christlichen Glaubens machten dabei rund 46,6 Prozent der Emigranten aus. Aufgrund der ausgeprägten Abwanderung hatte der Anteil an Christen in der libanesischen Bevölkerung in den letzten Jahren stetig abgenommen und beträgt aktuell rund 38 Prozent. Die übrigen 62% der Libanesen gehören hingegen der muslimischen Glaubensgemeinschaft an. Die Forscher sehen aber nun erstmals eine Trendwende: Sie gehen davon aus, dass der Anteil von Christen im Libanon in den nächsten zwei Jahren weiter stabil bleibt. Langfristig könne man sogar mit einem Zuwachs an Christen rechnen: So wird der Anteil an Christen im Libanon für das Jahr 2030 auf 40 Prozent geschätzt. Bis 2045 sollen die Christen sogar 41 Prozent der libanesischen Bevölkerung ausmachen.

Erste Uniklinik im Westjordanland

Nördlich von Jerusalem in Nablus steht die erste Uni-Klinik im Westjordanland. Das Krankenhausgebäude stand schon, doch der neue Chefarzt brachte das nötige Equipment und Operationstechniken her, die Palästinenser bisher nur in israelischen Krankenhäusern erhalten konnten – mit aufwändigen Sonderreisegenehmigungen. Die medizinische Fakultät der angeschlossenen An-Najah Universität ist die größte im Nahen Osten – mit aktuell 4000 Studierenden. Allein Israel bestimmt, wer einreisen und wer ausreisen darf, wer in den palästinensischen Autonomiegebieten leben und arbeiten darf und wer nicht. Ärzte und Krankenpfleger können auf dem Weg zum Krankenhaus an israelischen Checkpoints aufgehalten werden. Auch die Einfuhr von medizinischem Equipment wird von Israel kontrolliert. Dessen Import kann sich durch den israelischen Zoll verzögern, wird aber in der Regel nicht blockiert. Nur radioaktive Substanzen kommen nicht ins Westjordanland. Israel macht Sicherheitsbedenken geltend.

Der Klimawandel und der Weinbau

Schon seit Jahren haben Weinbauern im Süden Italiens, Frankreichs oder Spaniens mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen. Mehr Sonnenschein und Wärme produziert oft mehr Zucker in den Trauben und dieser mehr Alkohol im Wein. 2018 hatten nun auch Weinbauern in Österreich oder Deutschland da und dort ihre liebe Not mit den Wetterbedingungen und deren Folgen. Zwar soll der Jahrgang 2018 in der Regel ausgezeichnet werden – aber der Klimawandel wird uns nötigen über neue Anbauorte nachzudenken.
China ist inzwischen der siebtgrößte Produzent, nach Argentinien und vor Südafrika. Die großen Nationen an der Spitze sind die Verlierer, wenn es um Flächen geht. 17 Prozent seiner Produktionsmenge verlor Italien von 2016 auf 2017, 19 Prozent Frankreich und 20 Prozent Spanien. Inzwischen sind die Einträge zu Weinen aus England oder Dänemark auch mehr als nur eine Kuriosität.

Größte Kirche im Nahen Osten

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen hat Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sissi eine neue Kathedrale eingeweiht. Bei der Explosion eines Sprengsatzes nahe einer Kirche in Kairo war am Vortag ein Polizist getötet worden. „Wir sind eins und werden das auch weiterhin sein“, sagte Al-Sissi bei der Eröffnung der Kirche an der Seite des koptischen Papstes Tawadros II. Der oberste muslimische Geistliche des Landes, Ahmed al-Tajeb, betonte, das islamische Recht verlange von Muslimen nicht nur, Moscheen zu beschützen, sondern auch Kirchen. Die Zeremonie in der Christi-Geburt-Kathedrale am Vorabend des koptischen Weihnachtsfestes in der künftigen Verwaltungshauptstadt des Landes 45 Kilometer östlich von Kairo war wegen des vorangegangenen Anschlags von einem hohen Sicherheitsaufgebot begleitet. Nach Abschluss der letzten Bauarbeiten sollen in dem Gotteshaus mehr als 8.000 Gläubige Platz finden.

Israel ernennt arabischen Christen zum Botschafter

Mit dem Diplomaten George Deek vertritt künftig ein Botschafter aus einer christlich-arabischen Familie Israel in Aserbaidschan. Dies sei ein Symbol „für die Intergration von Israelis mit verschiedenen Hintergründen“, heißt es aus dem Außenministerium. Israel hat erstmals einen christlichen Araber zum Botschafter des jüdischen Staates ernannt. Der von Generaldirektor Yuval Rotem angeführte oberste Ernennungsausschuss im Außenministerium ernannte George Deek, einen christlich-arabischen Diplomaten, der bereits seit 10 Jahren im Außenministerium tätig ist, zum neuen israelischen Botschafter in Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans. Der 34 Jahre alte Deek habe die gesamte diplomatische Ausbildung durchlaufen und bereits als stellvertretender Botschafter in Nigeria und Norwegen gearbeitet. Deek wurde in eine christlich-arabische Familie im Tel Aviver Stadtteil Jaffa geboren, wie es in einer Mitteilung des Außenministeriums hieß. Er studierte internationales Recht an der Georgetown University in Washington und arbeitete seit 2007 als Anwalt in Israel. Aktuell ist er Berater des Generaldirektors im Außenministerium in Jerusalem. Nach Angaben des Ministeriums spricht Deek fließend Hebräisch, Arabisch und Englisch sowie gut Französisch.

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Tourismusrekord in Israel

Im Oktober 2018 haben so viele Touristen Israel besucht wie nie zuvor in einem Monat. Das geht aus den eben veröffentlichten Zahlen des Tourismusministeriums hervor. 486.000 Touristen bereisten demnach das Land, 14 Prozent mehr als im Oktober des Vorjahres. Der Beitrag zur Wirtschaft des Landes lag demnach bei umgerechnet 575 Millionen Euro. Seit Jahresbeginn kamen laut dem Ministerium 3,4 Millionen Touristen nach Israel – eine Steigerung von 15 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liege bei acht Tagen. Insgesamt erwirtschaftete Israel durch den Tourismus seit Jahresbeginn umgerechnet 4,15 Milliarden Euro. Den stärksten Zuwachs verzeichnete Israel in den vergangenen zwölf Monaten an Touristen aus Ungarn (plus 65 Prozent), Italien (plus 50 Prozent) sowie aus Polen (plus 40 Prozent).

Preise sind gleich geblieben

Während allein im Zeitraum von März 2017 bis März 2018 die durchschnittliche Preissteigerung für alkoholische Getränke in Deutschland 3,7% betrug, sind unsere Preise für unsere Weine seit 4 Jahren stabil. Ein Grund mehr bei uns zu ordern. Viel Freude mit unseren Produkten aus dem Heiligen Land.