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Aktuelle Nachrichten

Antike Metropole in Israel entdeckt

Bei Grabungen vor Straßenarbeiten haben Forscher in Nordisrael die Überreste einer imposanten altertümlichen Metropole freigelegt. Die Ausgrabungsstätte En Esur nahe dem heutigen Harish im Bezirk Haifa sei rund 5000 Jahre alt und die „größte und zentralste“, die jeweils im Gebiet des Nahoststaats entdeckt worden sei, erklärte die Israelische Altertumsbehörde. Kosmopolitisch und planvoll angelegt sei die Stadt gewesen, die nach deren Schätzungen rund 6000 Einwohner hatte. Die Arbeiten an der Ausgrabungsstätte En Esur legten demnach eine befestigte Stadtmauer, Wohngebiete, öffentliche Plätze sowie Straßen und Gassen frei. Luftbilder, die von Drohnen gemacht wurden, zeigen die erstaunlichen Dimensionen der Anlage. Nach Angaben der Archäologen erstreckte sich En Esur über eine Fläche von 0,65 Quadratkilometern und war damit doppelt so groß wie alle anderen bisher bekannten antiken Stätten in der Region. Die Forscher entdeckten Teile eines zwei Meter hohen Befestigungswalls, einen Friedhof sowie einen Tempel mit Tier- und Menschenfiguren – sowie zwei massive Steinbecken, die vermutlich für religiöse Rituale genutzt wurden. Wie die israelische Tageszeitung „Haaretz“ schreibt, müssen die ausgehöhlten Steine an die zehn bis fünfzehn Tonnen gewogen haben – und über große Entfernung transportiert worden sein. Stein dieser Art sei in unmittelbarer Nähe nicht zu finden gewesen. Zusätzlich stießen die Archäologen auf die Spuren einer mutmaßlich noch 2000 Jahre älteren Siedlung aus der Kupferzeit – direkt unter den Häuserresten der Bronzezeit-Metropole. Bislang wurden in En Esur insgesamt rund vier Millionen Fragmente freigelegt, darunter Keramikscherben, Steinwerkzeuge und Vasen aus Stein und Basalt. Einige der Werkzeuge stammten laut den Forschern aus Ägypten. Die Grabungen dauerten zweieinhalb Jahre und wurden mit Unterstützung von rund 5000 Freiwilligen durchgeführt.

Schulen wieder geöffnet – Staatskrise in Jordanien knapp abgewendet

Vor dem vergangenen Wochenende gingen in Amman zum zweiten Mal in einem Monat Hunderte Lehrerinnen und Lehrer auf die Strasse. Sie forderten lauthals eine Lohnerhöhung von im Durchschnitt umgerechnet rund 100 Euro pro Monat. Es ist dies bloss eine kleine Aufbesserung ihrer mageren Löhne. Die Lehrpersonen verdienten bislang mit umgerechnet rund 200 Euro so wenig, dass viele nach der Schule zusätzlich als Taxifahrer oder Kassiererinnen in Supermärkten arbeiten müssen. Als die Lehrerinnen und Lehrer erstmals am 5. September auf die Strasse gingen, reagierten die jordanischen Sicherheitskräfte ungewöhnlich hart. Sie schlugen einige und verhafteten über 50 Demonstrierende. Erst danach traten die Lehrpersonen in den Streik und forderten von der Regierung eine Entschuldigung. Doch diese ging nicht auf die Forderungen ein – im Gegenteil. Sie erklärte den Streik für illegal. Das jordanische Verwaltungsgericht beorderte die streikenden Lehrkräfte zurück an die Arbeit. Wer dem Urteil nicht Folge leiste, werde entlassen oder verhaftet, drohte die Regierung noch letzte Woche. Doch die Lehrkräfte liessen sich nicht einschüchtern.
Am Wochenende nun gingen Eltern aus Solidarität mit den Lehrkräften auf die Strasse. Sie forderten von der Regierung eine rasche Lösung. Tatsächlich kam es daraufhin zur Kehrtwende: Wie Staatsmedien berichten, griff König Abdullah II. persönlich ein. Er soll seinem Premierminister Omar Razzaz befohlen haben, auf die Forderungen der Lehrkräfte einzugehen. Schon kurz darauf erhielten die Lehrpersonen die geforderte Entschuldigung wegen der Polizeigewalt gegen sie. Alle hängigen Verfahren gegen einzelne Lehrer wurden fallengelassen. Die Lohnerhöhung fällt je nach Dienstalter unterschiedlich aus. Zudem wird ihre Anzahl Sollstunden reduziert. Ausserdem bekommen die Lehrerinnen und Lehrer günstigeren Zugang zur Gesundheitsversorgung und günstigere Zinsen für Hypotheken. Es ist ein Sieg für die Lehrpersonen auf der ganzen Linie.

150 Jahre katholische Schulen in Jordanien

Unter der Schirmherrschaft von Jordaniens Vizeministerpräsident Rajaj Muascher haben die Schulen des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem in Jordanien am Samstagabend, 05.10.2019, ihr 150-jähriges Bestehen gefeiert. Zu der Feier kamen unter anderen der Nuntius in Jordanien und dem Irak, Erzbischof Alberto Ortega Martin, der Patriarchalvikar für Jordanien, Bischof William Schomali, sowie der emeritierte Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Fouad Twal. Der Generaldirektor der Schulen, Wissam Mansour, verwies auf die Erfolge, die die katholischen Bildungseinrichtungen seit ihrer ersten Gründung 1869 im jordanischen Salt für das Land gebracht hätten. Die heute 25 Schulen und 18 Kindergärten stünden im Dienst von 11.000 christlichen und muslimischen Kindern. Mit ihrem Engagement für die schulische Bildung habe sich das Patriarchat „inmitten einer Ära der Dunkelheit und Unwissenheit“ dafür eingesetzt, Analphabetismus zu bekämpfen und die Werte der arabischen Beduinen und des christlichen Glaubens zu festigen, betonte Mansour.

Legalisierung christlicher Kirchen in Ägypten macht Fortschritte

In Ägypten werden immer mehr bestehende Kirchen ohne Baugenehmigung legalisiert. Wie das zuständige Regierungskomitee mitteilte, wurden jüngst weitere 62 koptische Kirchenbauten rechtlich anerkannt. Bisher seien insgesamt 1.171 Kirchen von dem Gremium überprüft und „legalisiert“ worden. Dieser Prozess begann aufgrund eines im August 2016 vom Parlament beschlossenen Gesetzes. Am 5. August untersagte ein Gericht in Alexandria zudem den Abriss einer griechisch-orthodoxen Kirche in der Provinz Beheira. Das Gericht berief sich auf eine bereits vor zwölf Jahren ergangene, aber nicht ausreichend implementierte höchstgerichtliche Entscheidung, wonach Kirchen und Moscheen gleich zu behandeln seien. Auch die Al-Azhar-Universität, die höchste Autorität des sunnitischen Islam, kam zu dem Schluss, dass das islamische Recht Kirchenbauten nicht verbietet und christliche Gotteshäuser vor dem Abriss geschützt werden müssen.
In den vergangenen Jahrzehnten waren viele Kirchen und Kapellen wegen der zu diesem Zeitpunkt restriktiveren Gesetzeslage ohne die nötigen erforderlichen Genehmigungen gebaut worden. Die Existenz dieser „illegalen“ Gotteshäuser wird vor allem auf dem Land immer wieder von islamistischen Gruppen als Vorwand für Gewalt gegen Christen benutzt. Das Gesetz vom August 2016 stellt für die christlichen Glaubensgemeinschaften in Ägypten einen wichtigen Fortschritt im Vergleich zu den sogenannten „Zehn Regeln“ dar, die 1934 von islamistisch eingestellten Referenten des Innenministeriums der ohnehin restriktiven osmanischen Gesetzgebung hinzugefügt worden waren. Die osmanischen Gesetze untersagten etwa bis zur liberaleren Tanzimat-Phase im 19. Jahrhundert die Errichtung von Kuppeln über christlichen Gotteshäusern sowie das Anbringen und Läuten von Glocken. Nach den „Zehn Regeln“ war der Bau neuer Kirchen in der Nähe von Schulen, Regierungsgebäuden, Wohngebieten, Eisenbahnlinien und Kanälen grundsätzlich verboten. Für Neubauten oder Renovierungen wurde ein überaus kompliziertes Genehmigungsverfahren festgelegt. Die strikte Anwendung dieser Regeln verhinderte den Bau neuer christlicher Kirchen in vielen Gebieten. Um die neue Haltung der ägyptischen Regierung zu dokumentieren, ließ Präsident Abdel Fattah al-Sisi im Herzen der neuen Hauptstadt Neu-Kairo eine koptische Kathedrale – das größte christliche Gotteshaus des Nahen Ostens – und eine Moschee nebeneinander errichten. Der Brauch, Kathedrale und Freitagsmoschee nebeneinander zu bauen, war vor allem im syrischen und mesopotamischen Raum bereits früher üblich.

Libanon: Patriarch Rai verurteilt religiöse Provokationen

Statt „beizutragen, einen Staat zu errichten, der seine Einheit und Koexistenz erhält und Sicherheit, Stabilität und ein anständiges Leben für sein Volk bietet“, wollten viele Politiker im Namen ihrer Religion Macht und staatliche Mittel unter sich aufteilen, sagte Rai laut der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA am Sonntagabend in einer Predigt zu Beginn des Studienjahres an der Sankt-Joseph-Universität in Beirut. Gegenüber Radio Vatikan bekräftigte der Patriarch am Montag seine Vorwürfe. Ein derartiges Verhalten, so der Kardinal, widerspreche der Verfassung und der Nationalcharta, die das Miteinander der Religionen im Libanon regeln, und dürfe nicht hingenommen werden. Rai verwies auf die Gründungswerte des Libanon, darunter die Einheit in der Vielfalt und die Koexistenz von Christen und Muslimen mit gleichen Rechten und Pflichten sowie einer ausgeglichenen Beteiligung an Regierung und Verwaltung. Damit sei der Libanon „ein Modell“ und stehe für eine arabische und internationale Botschaft. Der Anteil der Christen in der libanesischen Bevölkerung beträgt rund 38 Prozent. Ein Großteil der übrigen Libanesen gehört hingegen der muslimischen Glaubensgemeinschaft an.

Cantina Cana di Galiläa geht Fair Trade

Noch ist es nicht so weit, noch laufen die vorbereitenden Gespräche. Es geht um einen Ausstellungs- und Verkostungsraum in Bethlehem/ Beit Sahour im dortigen Fair-Trade Zentrum. Dieses existiert bereits 10 Jahre und wird von einer ehemaligen Stuttgarterin, die in ihre palästinensische Heimat zurückgekehrt ist, geleitet. Im Fair-Trade-Laden werden Produkte einheimischer Hersteller, Handwerker und Künstler zum Kauf angeboten. Im hauseigenen Restaurant kann man sich, auf Vorbestellung, in Gruppen, mit klassischen Gerichten der arabischen Küchenkultur verwöhnen lassen. Tanzkurze zu klassisch arabischen Gruppentänzen werden ebenso angeboten, wie Gesprächsrunden mit Künstlern.
Das neue Weinangebot von Weinen aus Cantina Cana di Galiläa soll zum einen dieses breit aufgestellte Angebot erweitern und bereichern, zum anderen bietet das Ambiente des wunderbar sanierten und renovierten Hauses die entsprechende Atmosphäre um die Weine zu verkosten und zu genießen. In einem späteren Schritt soll geklärt werden ob für die Weine aus Cantina Cana di Galiläa auch das Fair-Trade-Siegel zur Anwendung kommen kann.

Gratulation !!!!

Unser Weingut Chateau Heritage wurde unter die 50 besten Weingüter der Welt gewählt. Chateau Heritage ist zwar das jüngste Weingut des Libanon – aber es stammt aus einer uralten Weinbautradition. Der Weinmacher Dargham Touma ist ein Mann der Leidenschaft für Wein. Nun wurde diese Leidenschaft gewürdigt.

   

Hier die Links zu einigen Medienberichten:

  • Meldung CNN – Link
  • Meldung Daily Mail – Link
  • E-Mail mit der Nachricht – Link

Renovierung der Grabeskirche wird fortgesetzt

Die Renovierungsarbeiten an der Jerusalemer Grabeskirche, einer der bedeutendsten Heiligen Stätten der Christenheit, gehen in eine neue Runde. Die drei Eigentümer des Gotteshauses, das griechisch-orthodoxe und das armenische Patriarchat sowie die Franziskaner-Kustodie im Namen der lateinischen Katholiken unterzeichneten am Abend des 27.05.2019 eine Vereinbarung, die Grünes Licht für den neuen Renovierungsabschnitt gibt. Bereits 2016/17 war die baufällige Ädikula, die Kapelle über dem traditionellen Grab Christi, renoviert und stabilisiert worden. Jetzt muss der brüchige und von eindringendem Wasser geschädigte Fußboden samt seiner Infrastruktur in der gesamten Grabrotunde neu gelegt und gesichert werden. Dass Orthodoxe, Armenier und Lateiner sich auf eine Fortsetzung der Restaurierung der Grabeskirche einigen konnten, sei ein Erfolg der in den vergangenen Jahren gewachsenen Freundschaft, betonte Franziskaner-Kustos Francesco Patton. Auch der Griechische Patriarch Theophilos III. sprach von einer neuen Phase in den Beziehungen, die die drei Kirchen im Dienst und in der Mission für die Heilige Stadt Jerusalem zusammenbringe. Finanziert werden soll das neue Projekt durch Spenden und Fundraising. Erste Beträge seien vom Heiligen Stuhl (500.000 US-Dollar) und vom jordanischen Königshaus zugesagt worden, teilte Patton mit. Bereits für die erste Renovierungsphase hatte König Abdallah II. 100.000 Dollar (94.000 Euro) gespendet, die Höhe der erneuten Spende ist jedoch nicht bekannt. Jordanien, zu dem die Jerusalemer Altstadt bis 1967 gehörte, sieht sich nach wie vor in der Verantwortung für die heiligen Stätten. Theophilos III. dankte dem König für die Bereitschaft, zur Wiederherstellung und zum Schutz der christlichen Heiligen Stätten beizutragen. Die Höhe der Summe ist nicht bekannt. Es handelt sich laut dem Patriarchen um einen Teil des Preisgeldes aus dem Templeton-Preis, den König Abdullah im November 2018 erhalten hatte. Der Templeton-Preis wurde 1972 vom britischen Unternehmer John Templeton ins Leben gerufen. Mit ihm werden Verdienste an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Religion ausgezeichnet. Das Preisgeld beläuft sich auf rund 1,3 Millionen Euro. Unter anderem haben Mutter Teresa (1973), der Dalai Lama (2012) und der anglikanische Erzbischof Desmond Tutu (2013) die Auszeichnung bislang erhalten. Mit der Verleihung des Preises an König Abdallah würdigte die Templeton-Stiftung dessen anhaltendes Engagement für den Schutz christlicher und islamischer Stätten in Jerusalem.

Unser Brandy hat „Gold“ gemacht !!!!

Preise sind gleich geblieben

Während allein im Zeitraum von März 2017 bis März 2018 die durchschnittliche Preissteigerung für alkoholische Getränke in Deutschland 3,7% betrug, und im Zeitraum von August 2018 bis August 2019 noch einmal eine Preissteigerung von 1,4% dazu kam, sind unsere Preise für unsere Weine seit 5 Jahren stabil. Ein Grund mehr bei uns zu ordern. Viel Freude mit unseren Produkten aus dem Heiligen Land.