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Aktuelle Nachrichten

Neu im Programm

Als neues Angebot bieten wir Ihnen einen Cuvèe von Cantina Cana di Galiläa zu einem besonders günstigen Preis an. Der Wein, mit dem Namen „Cotes de Bethlehem“ ist ein Cuvèe aus Cabernet Sauvignon und Merlot- Trauben aus dem Jahrgang 2016 und ist ein „Überbleibsel“ aus einer Weihnachtsaktion 2018 in Paris.
Der leichte Rotwein, von hell-rubinroter Farbe hat einen angenehm geringen Alkoholgehalt von nur 12% vol. In der Nase zarte Aromen von Beeren und Früchten. Im Mund eine angenehme Textur ohne Schwere, passt gut zu leichtem Essen.

Jahrgang 2016
enthält Sulfite

Verkaufspreis: 7,50 Euro/Flasche
Zuzüglich der üblichen Verpackungs- und Versandkosten

Neu im Programm

Rosé d´une Nuit 2018

Cuvée aus vier Reben: Cinsault, Grenache, Carignan und Syrah
0,75 Flasche
13% vol. alc.
enthält Sulfite

Der intensiv-rose-farbige Wein, mit orangen Spiegelungen, spielt fruchtig in der Nase, mit Finesse, Länge und Komplexität im Mund.
Trinktemperatur: 8-12 Grad

Verkaufspreis: 9,50 Euro/Fl.

Neu im Programm

St. Elie Rose 2018

Cuvée aus 60% Syrah und 40% Cabernet Sauvignon
0,75 l Flasche
13% vol. alc.
enthält Sulfite

Der pink-farbige Rose erzeugt in der Nase angenehme Aromen von roten Früchten und Kandis, im Mund elegante Noten von Kirsche und Erdbeere.
Trinktemperatur: 8-12 Grad

Verkaufspreis: 12,95 Euro/Fl.

Papstbesuch in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Es ist der erste Besuch eines römisch-katholischen Papstes auf der Arabischen Halbinsel. Also ein bedeutsames Ereignis, von wahrscheinlich historischer Bedeutung. So sehen es wohl auch die Gastgeber: Fliegerstaffel, Pferdeeskorte, militärische Ehrenformation. Mohammed bin Zayed, Kronprinz von Abu Dhabi, fuhr zur Begrüßung von Papst Franziskus vor seinem Palast alles auf, was sein Emirat an Pracht zu bieten hat. Nur der kleine schwarze Kleinwagen, in dem der Pontifex vorfuhr, passte nicht so recht ins Bild.
Des Papstes 48-Stunden-Besuch hat zwei wichtige Programmpunkte: Am Montagabend nahm Papst Franziskus an einem interreligiösen Treffen mit Vertretern des Islams und anderer Religionen teil. Und am Dienstag hält er eine Messe im größten Fußballstadion von Abu Dhabi, zu der mehr als 120.000 Menschen erwartet werden. Es wird die größte Feier des christlichen Glaubens auf der Arabischen Halbinsel seit der Entstehung des Islams.
Die VAE wollen sich mit dem Papstbesuch als Hort der Toleranz im Nahen Osten beweisen. Seit 2016 gibt es ein Ministerium für Toleranz. Die Führung des Landes verweist darauf, dass Menschen aus mehr als 200 Ländern dauerhaft friedlich und spannungsfrei zusammenleben. Nach offiziellen Angaben sind 13 Prozent der Einwohner Christen, die meisten von ihnen Gastarbeiter aus Ostasien, Afrika oder Europa. Es gibt inzwischen mehr als 40 Kirchen. Hinzu kommen Tempel für Hindus, Sikhs und Buddhisten. Auch eine Synagoge steht seit drei Jahren in Dubai. An ihr zeigen sich jedoch die Grenzen der Toleranz: Die Gemeinde hält den genauen Ort der Villa, in der sie sich trifft, aus Sicherheitsgründen geheim. Der polnische Chefrabbiner Michael Schudrich, der vor zwei Monaten Abu Dhabi besuchte, meinte dazu allerdings hoffnungsvoll: „Ich möchte sehr gerne glauben, dass es ernst gemeint ist, und ich glaube auch, dass es ernst gemeint ist. Denn dieses Foto, auf dem wir alle gemeinsam zu sehen sind, bricht mit Stereotypen. Nämlich, dass ein Rabbi nicht in einem arabischen Land sein kann. Die Tatsache, dass ich hier bin, bricht mit diesem Stereotyp. Und es bricht mit der Idee, dass ein Muslim nicht mit einem Juden sprechen kann und dass ein Jude nicht mit einem Muslim sprechen kann. Deshalb ist das nicht nur eine Show, sondern es ist Wirklichkeit.“ Besonders beeindruckt habe ihn jedenfalls schon bei seinem Besuch die „wundervolle Gastfreundschaft im Geist Abrahams, unseres gemeinsamen Vaters.“ Nirgends sonst habe er, der jüdische Rabbi, „diese abrahamitische Tradition von Gastfreundschaft und ,offenen Zelten‘“ so beispielhaft vorgelebt bekommen wie in Abu Dhabi.
So sind die VAE in puncto religiöser Toleranz deutlich weiter als ihr großer Nachbar und wichtigster Verbündeter Saudi-Arabien. Dort urteilte das Ständige Komitee für Rechtsfragen, in dem die fünf obersten islamischen Rechtsgelehrten des Königreichs vertreten sind, noch im Jahre 2000: „Die Arabische Halbinsel ist die sakrosankte Basis des Islam, die kein Ungläubiger verletzen darf.“ Das heißt es können keine zwei Religionen koexistieren. Die Emirate setzen sich also über die religiöse Führung in Saudi-Arabien hinweg. Trotzdem sind Muslime und Christen im Land nicht gleichgestellt; die Scharia regelt: Eine Christin darf zwar einen Muslim heiraten, ein Christ aber keine Muslimin. Christen dürfen nicht missionieren, einem Muslim, der zum Christentum übertritt, droht die Todesstrafe.
Menschenrechtsgruppen werfen den Scheichs in Abu Dhabi und Dubai vor, sie nutzten das Schlagwort der religiösen Toleranz, um damit ihre politische Intoleranz zu verschleiern. „Auch wenn sie inbrünstig beteuern, ein progressiver, toleranter Rechtsstaat zu sein, sind die VAE in den vergangenen Jahren beängstigend unsicher für Akademiker, Journalisten, Aktivisten und Kritiker geworden“, schreibt Human Rights Watch anlässlich des Papstbesuches. Dieser aber wagt es durchaus Klartext zu sprechen: „Das Wettrüsten, die Ausweitung der eigenen Einflussbereiche und eine aggressive Politik zum Nachteil anderer werden nie Stabilität bringen. Krieg schafft nichts als Elend, Waffen nichts als Tod!“ oder: „Wir haben die katastrophalen Folgen des Krieges vor unseren Augen“, warnt Franziskus und nennt „Jemen, Syrien, Irak und Libyen.“ Leidenschaftlich am Abend wieder sein Appell für volle Menschenrechte, inklusive volle Religionsfreiheit: Er hoffe im gesamten Nahen Osten auf „Gesellschaften, in denen Menschen unterschiedlicher Religionen die gleichen Bürgerrechte genießen“. Bildung und Gerechtigkeit seien die zwei Flügel der Friedenstaube, führt der Papst mit Blick auf das Logo der Reise aus. „Eine Gerechtigkeit, die nur für Familienmitglieder, Landsleute und Gläubige desselben Glaubens gilt“, sei „verschleierte Ungerechtigkeit“, so der Papst mit eindringlichem Blick in die Runde.

Hermes-Preise angestiegen

Über Nacht und ohne Vorausinformation hat Hermes seine Preise, die allerdings über lange Zeit konstant geblieben waren, angepasst und im Europaversand stärker differenziert.

In Deutschland haben sich die Preise so verändert:

Paketgröße

Flaschen

bisher

neu

S

1+3

4,89 €

4,95 €

M

6+9+12

5,89 €

5,95 €

L

15+18

9,99 €

10,95 €

Über die Landesgrenzen hinaus zu liefern hat sich dahin gehend verändert, dass Länder nun zu Lieferzonen zusammengefasst sind:

Zone 1+2 (die nur im Päckchenbereich variieren) umfasst die Länder: Belgien, Bulgarien, UK, Italien, Irland, Kroatien, Luxemburg, Monaco, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Dänemark, Finnland, Frankreich, Portugal, Schweden und Spanien:

Paketgröße

Flaschen

bisher

neu

S

1+3

13,79 €

13,90 €

M

6+9+12

18,79 €

18,90 €

L

15+18

28,79 €

28,90 €

Lieferungen in die Schweiz und Liechtenstein kosten nun:

Paketgröße

Flaschen

neu

S

1+3

26,90 €

M

6+9+12

31,90 €

L

15+18

42,20 €

Neu ist Zone 4: Estland, Lettland und Litauen:

Paketgröße

Flaschen

neu

S

1+3

24,90 €

M

6+9+12

25,90 €

L

15+18

29,90 €

Neu auch Zone 5: Griechenland, Malta und Zypern:

Paketgröße

Flaschen

neu

S

1+3

33,90 €

M

6+9+12

38,90 €

L

15+18

48,90 €

Hier PDF zum Ausdrucken.

Bonn hilft Bethlehem

Die Bonner sind eng mit Bethlehem und den Menschen dort verbunden – zwei Initiativen unterstützen dort die Arbeit der Technical School der Salesianer Don Boscos, die Schule für die auch der Cremisan-Weinverkauf in Deutschland ist. Diese technisch orientierte Schule ist wichtig für die Jugendarbeit der Salesianer und wichtig für die
Jugendlichen aus Bethlehem und Umgebung, weil hier praktische Berufe erlernt werden können. Eine Initiative in Bonn, unter dem Namen „Bonn hilft Bethlehem“, läuft bereits mehrere Jahre. Sie geht zurück auf Pfarrer Monsignore Wilfried Schumacher.
Seit Ende 2018 hat sich zudem der „Bonn Bethlehem Soccer Club“ (BBSC) gebildet, ein Verein, der ebenfalls die Arbeit an der Technischen Schule, allerdings im Freizeitbereich unterstützen möchte. Der BBSC leistet finanzielle und organisatorische Unterstützung. Finanziert werden die Aktivitäten durch die Mitgliedsbeitrage des Vereins, durch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen sowie durch Sponsoring und Spenden. Kernthema des BBSC ist die Wertevermittlung durch Austauschprogramme und Patenschaften.
Qualitätsförderung durch Kompetenzvermittlung (Traineraustausch)
Finanzierung und organisatorische Unterstützung des Youth Centers
Jugendaustausch zwischen Bonn und Bethlehem.

Hier können Sie sich informieren zum Projekt BBSC: Hier

Hier können Sie sich informieren zum Projekt „Bonn hilft Bethlehem“: Hier

Internationales Bischofstreffen

Das Internationale Bischofstreffen im Heiligen Land findet aktuell auch in diesem Jahr statt, vom 12. bis zum 17. Januar. „Christen in Israel: Herausforderungen und Möglichkeiten“, lautet das Leitthema des diesjährigen Treffens. Von Seiten der Deutschen Bischofskonferenz wird der Trierer Bischof Stephan Ackerman an den Beratungen teilnehmen. Siebzehn Bischöfe aus aller Welt werden sich vor Ort mit den Herausforderungen und Chancen der palästinensischer und israelischer Christen auseinandersetzen. Die jährlich stattfindenden Bischofstreffen zielten darauf ab, die Verbundenheit der Weltkirche mit den Christen im Heiligen Land zum Ausdruck zu bringen und internationale Aufmerksamkeit für die Situation der Kirchen in der Region herzustellen. Darüber hinaus sollten Möglichkeiten der Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern ausgelotet werden. Dreh-und Angelpunkt der diesjährigen Zusammenkunft ist die Hafenstadt Haifa. Die Bischofsdelegation wird dort christliche Krankenhäuser, Schulen und Dörfer besuchen und an interreligiösen Begegnungen teilnehmen. Unter anderem ist auch ein Gespräch mit dem Erzbischof des Lateinisches Patriarchat von Jerusalem, Pierbattista Pizzaballa, vorgesehen. Außerdem soll eine gemeinsame Messe im palästischen Zababdeh stattfinden.

Hier der Bericht der Bischofskommission als PDF

Sturm im Libanon bedroht Leben von Flüchtlingen

Seit Tagen tobt im Libanon der Wintersturm „Norma“. Er hat ganze Regionen – und auch viele Flüchtlingscamps – mit eisigem Schnee überzogen. In dem Nachbarland von Syrien leben aktuell 948.000 Geflüchtete aus Syrien (UNHCR). Da der Libanon sehr klein ist und seit Jahren in einer Regierungskrise steckt, hausen viele Geflüchtete auf den Straßen oder in einfachen Zeltlagern. Diese Notunterkünfte sind nun besonders vom Schneesturm betroffen. In einem Flüchtlingslager in der Bekaaebene erfroren zwei Säuglinge. Mehrere Menschen werden vermisst. Mitarbeiter des Roten Kreuzes evakuierten an anderer Stelle 500 Syrerinnen und Syrer aus ihren eingeschlossenen Zelten. Besonders dramatisch ist die Lage in der Grenzstadt Arsal, wo 60.000 Flüchtlinge untergebracht sind. Ihre aus Plastikplanen, Kartoffelsäcken und Holzlatten errichteten Zelte drohen unter der Schneelast zusammenzubrechen. Dort, wo bereits Tauwetter einsetzt, stehen viele Zelte unter Wasser.

Trendwende im Libanon: Anteil an Christen soll in Zukunft zunehmen

Nachdem der Anteil an Christen in der libanesischen Bevölkerung in den letzten Jahren stetig abgenommen hat, soll nun eine Trendwende erkennbar sein. Dies geht aus dem einem aktuellen statistischen Dossier hervor, das regelmäßig die demographische Entwicklung der christlichen Bevölkerung in verschiedenen Ländern analysiert. Wie die italienische Nachrichtenagentur Fides berichtete, haben die Autoren des jährlich erscheinenden statistischen Dossiers „Yearbook of International Religious Demography“ 2018 die demographische Situation der Christen im Libanon in den Blick genommen. Aus dem Dossier geht hervor, dass zwischen 1975 und 2011 circa 1,5 Mio. Libanesen aufgrund von Armut und Konflikten ihre Heimat verlassen haben. Libanesen christlichen Glaubens machten dabei rund 46,6 Prozent der Emigranten aus. Aufgrund der ausgeprägten Abwanderung hatte der Anteil an Christen in der libanesischen Bevölkerung in den letzten Jahren stetig abgenommen und beträgt aktuell rund 38 Prozent. Die übrigen 62% der Libanesen gehören hingegen der muslimischen Glaubensgemeinschaft an. Die Forscher sehen aber nun erstmals eine Trendwende: Sie gehen davon aus, dass der Anteil von Christen im Libanon in den nächsten zwei Jahren weiter stabil bleibt. Langfristig könne man sogar mit einem Zuwachs an Christen rechnen: So wird der Anteil an Christen im Libanon für das Jahr 2030 auf 40 Prozent geschätzt. Bis 2045 sollen die Christen sogar 41 Prozent der libanesischen Bevölkerung ausmachen.

Erste Uniklinik im Westjordanland

Nördlich von Jerusalem in Nablus steht die erste Uni-Klinik im Westjordanland. Das Krankenhausgebäude stand schon, doch der neue Chefarzt brachte das nötige Equipment und Operationstechniken her, die Palästinenser bisher nur in israelischen Krankenhäusern erhalten konnten – mit aufwändigen Sonderreisegenehmigungen. Die medizinische Fakultät der angeschlossenen An-Najah Universität ist die größte im Nahen Osten – mit aktuell 4000 Studierenden. Allein Israel bestimmt, wer einreisen und wer ausreisen darf, wer in den palästinensischen Autonomiegebieten leben und arbeiten darf und wer nicht. Ärzte und Krankenpfleger können auf dem Weg zum Krankenhaus an israelischen Checkpoints aufgehalten werden. Auch die Einfuhr von medizinischem Equipment wird von Israel kontrolliert. Dessen Import kann sich durch den israelischen Zoll verzögern, wird aber in der Regel nicht blockiert. Nur radioaktive Substanzen kommen nicht ins Westjordanland. Israel macht Sicherheitsbedenken geltend.

Der Klimawandel und der Weinbau

Schon seit Jahren haben Weinbauern im Süden Italiens, Frankreichs oder Spaniens mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen. Mehr Sonnenschein und Wärme produziert oft mehr Zucker in den Trauben und dieser mehr Alkohol im Wein. 2018 hatten nun auch Weinbauern in Österreich oder Deutschland da und dort ihre liebe Not mit den Wetterbedingungen und deren Folgen. Zwar soll der Jahrgang 2018 in der Regel ausgezeichnet werden – aber der Klimawandel wird uns nötigen über neue Anbauorte nachzudenken.
China ist inzwischen der siebtgrößte Produzent, nach Argentinien und vor Südafrika. Die großen Nationen an der Spitze sind die Verlierer, wenn es um Flächen geht. 17 Prozent seiner Produktionsmenge verlor Italien von 2016 auf 2017, 19 Prozent Frankreich und 20 Prozent Spanien. Inzwischen sind die Einträge zu Weinen aus England oder Dänemark auch mehr als nur eine Kuriosität.

Größte Kirche im Nahen Osten

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen hat Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sissi eine neue Kathedrale eingeweiht. Bei der Explosion eines Sprengsatzes nahe einer Kirche in Kairo war am Vortag ein Polizist getötet worden. „Wir sind eins und werden das auch weiterhin sein“, sagte Al-Sissi bei der Eröffnung der Kirche an der Seite des koptischen Papstes Tawadros II. Der oberste muslimische Geistliche des Landes, Ahmed al-Tajeb, betonte, das islamische Recht verlange von Muslimen nicht nur, Moscheen zu beschützen, sondern auch Kirchen. Die Zeremonie in der Christi-Geburt-Kathedrale am Vorabend des koptischen Weihnachtsfestes in der künftigen Verwaltungshauptstadt des Landes 45 Kilometer östlich von Kairo war wegen des vorangegangenen Anschlags von einem hohen Sicherheitsaufgebot begleitet. Nach Abschluss der letzten Bauarbeiten sollen in dem Gotteshaus mehr als 8.000 Gläubige Platz finden.

Israel dauerhaft im Golan

Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hat die USA und andere Staaten aufgefordert, die Golanhöhen als israelisches Territorium anzuerkennen. Netanjahu sagte in Jerusalem, Israel werde die Golanhöhen niemals verlassen. Israel eroberte die Golanhöhen 1967 im Krieg gegen Syrien und annektierte sie später.

AfD Politiker in Israel nicht erwünscht

Vom Hessischen Städtetag war zu erfahren, dass die Federation of local Authorities mit Sitz in Tel Aviv erklärt habe, dass man als kommunaler Spitzenverband Israels Vertreter dieser Partei nicht empfangen könne. Die Vereinigung ist quasi das israelische Pendant des Städtetages in Deutschland. Der Hauptausschuss des Hessischen Städtetages plant, am 25. Februar nach Israel zu reisen, um die dortigen Kommunalvertreter näher kennenzulernen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erörtern. In dieser Delegation soll auch eine AfD Politikerin Mitglied sein. Israel wünscht deren Anreise aber nicht.

Amos Oz verstorben

Oz ist im Alter von 79 Jahren an Krebs gestorben. Er galt als meisterhafter Erzähler und wurde immer wieder als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt. Oz‘ Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels im Jahr 1992 und der Siegfried-Lenz-Preis 2014. Der Vater dreier Kinder und mehrfache Großvater war zudem Mitbegründer und Galionsfigur der israelischen Friedensbewegung. Geboren wurde Oz 1939 als Amos Klausner in Jerusalem. Seine Eltern waren jüdische Einwanderer aus der Ukraine.

Angst in Ägypten – Regierung verbietet Kauf von Gelbwesten

In Ägypten haben die Behörden den Verkauf von gelben Westen im Land praktisch verboten. Großhändler und Ladenbesitzer wurden angewiesen, nur noch Sicherheitswesten an Kunden zu verkaufen, die eine polizeiliche Genehmigung vorlegen. Wenn Ägypter ohne ausdrückliche Erlaubnis gelbe Westen kaufen wollen, müssen die Verkäufer das melden. Die Regelung soll zunächst bis Ende des kommenden Monats gelten: Am 25. Januar jährt sich der Beginn des Aufstands gegen Husni Mubarak zum achten Mal. Offenbar fürchtet das Regime von Abdel Fattah el-Sisi, dass rund um den Jahrestag Tausende Ägypter in gelben Westen gegen die Regierung auf die Straßen gehen könnten. Doch dafür gibt es derzeit überhaupt keine Anzeichen. Sisi hat seit seinem Militärputsch 2013 Zehntausende islamistische und säkulare Oppositionelle ins Gefängnis gesteckt oder unter Hausarrest gestellt, Demonstrationen gegen die Regierung sind verboten. Jeder Ägypter, der offen seine Stimme gegen den Staatschef erhebt, weiß, dass er dafür jahrelang in Haft wandern kann. Unabhängige Menschenrechtsorganisationen im Ausland schätzen, dass derzeit etwa 60.000 politische Häftlinge in ägyptischen Gefängnissen sind. Junge Leute sitzen jahrelange Haftstrafen ab, weil sie nicht genehme Blog-Beiträge schrieben oder ein T-Shirt mit der Aufschrift „A Nation without Torture“ trugen – „eine Nation ohne Folter“.
Die SZ aus München notierte am 18.12.2018 zudem: „Das Innenministerium in Ankara hat, berichten türkische Medien, angeblich schon prüfen lassen, ob in Geschäften für Berufskleidung der Verkauf von gelben Warnwesten gestiegen ist. Ergebnis: keine beunruhigender Boom. Ob die Geschichte stimmt?“

Israels Regierung kritisiert Jüdisches Museum Berlin

Der israelische Staatspräsident Benjamin Netanjahu fordert von der Bundesregierung den Finanzierungsstopp für das Jüdische Museum in Berlin. Das Haus zeigt aktuell eine Schau über Jerusalem, die laut Netanjahu antiisraelisch sei. Anlass sei die aktuelle Ausstellung „Welcome to Jerusalem“, die aus Sicht der Netanjahu-Regierung“ eine „palästinensisch-muslimische Sicht auf Jerusalem“ zeige. Zudem werde gefordert, dass der Bund seine Zuwendungen an die Berlinale und ein Dutzend Nicht-Regierungsorganisationen einstellt, wegen ihrer Unterstützung für „antiisraelische“ Aktivitäten. Noch bis zum Frühjahr 2019 thematisiert die Ausstellung „Welcome to Jerusalem“ die Stadtgeschichte als Mix aus Religion, Politik und Alltag. Im Zentrum der Schau geht es um Jerusalem als heilige Stadt und Sehnsuchtsort der drei monotheistischen Religionen.
Betroffen von der Kritik aus Jerusalem sind auch das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“, das katholische Hilfswerk Misereor, die Hilfsorganisationen Medico International und Aktivitäten der Rosa-Luxemburg-Stiftung sowie der Heinrich-Böll-Stiftung.

Jordanier werden unruhig

In der Hauptstadt Amman demonstrierten am 13.12.2018 ca. 2.000 junge Menschen gegen Korruption, hohe Preise und Steuern – und für mehr Demokratie. In den vergangenen Wochen waren die Demonstrationen in Amman friedlich, doch an diesem Donnerstag gab es erstmals Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten, bei denen es Verletzte auf beiden Seiten gab. Es geht um soziale Gerechtigkeit und Wege aus der Hoffnungslosigkeit. Aber: Anders als im Juni, als Gewerkschaften zu Protesten gegen das geplante Steuergesetz aufriefen, sind die Demonstranten diesmal kaum organisiert. Doch ihre Forderungen sind dieselben wie im Juni: Ende der Korruption, sofortiger Stopp der Erhöhung von Steuern und der Preise für Lebensmittel, Benzin, Strom.
Jordaniens Regierung setzt mit der aktuellen Sparpolitik Vorgaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) um. Der IWF hatte Jordanien 2016 eine Kreditlinie von umgerechnet 620 Millionen Euro über drei Jahre zugebilligt. Nun will die Regierung die Einkommensteuer um fünf Prozent anheben und die Unternehmensteuern um 20 bis 40 Prozent. Doch die Lebenshaltungskosten in Jordanien sind bereits mit die höchsten der Region, die Gehälter aber niedrig. Die Arbeitslosigkeit liegt teils bei 40 bis 50 Prozent.
König Abdallah II. gerät innenpolitisch zunehmend unter Druck. Kurz vor Beginn der Demonstration kündigte er einen Amnestieerlass für Bürger an, die aus wirtschaftlicher Not Delikte begangen haben. Doch das beschwichtigt kaum jemanden, der jetzt auf der Straße ist.
Auch ein geplantes Gesetz zur Cyberkriminalität erregt den Zorn der Demonstranten. Die Regierung kündigt es an als Werkzeug gegen Hassrede im Netz. Kritiker sehen es als Maulkorb, der ihnen Debatten und Absprachen in sozialen Netzwerken künftig erschweren soll. Künftig sollen Aussagen, die sozialen Unfrieden fördern, mit Haft bestraft werden können. Journalistenverbände fürchten um die Meinungsfreiheit.
Jordanien ist für ganz Europa ein höchst bedeutsamer Partner. Unruhen und Krisen in Jordanien fürchten die westlichen Regierungen, da Jordanien im Nahen Osten bislang eine Art Garant für Stabilität war. So scheint es nun nicht mehr zu sein.

Menschenrechtspreis für Daoud Nassar

Am 13.12.2018 hat Daoud Nassar den Deutsch-Franzöischen Menschenrechtspreis verliehen bekommen. Der Deutsch-Französische Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit ist eine Auszeichnung für Personen und Organisationen, die sich für die Menschenrechte engagieren. Er wird von den französischen und deutschen Außenministerien gemeinsam verliehen.

Hier geht es zur Pressemitteilung.

Israel ernennt arabischen Christen zum Botschafter

Mit dem Diplomaten George Deek vertritt künftig ein Botschafter aus einer christlich-arabischen Familie Israel in Aserbaidschan. Dies sei ein Symbol „für die Intergration von Israelis mit verschiedenen Hintergründen“, heißt es aus dem Außenministerium. Israel hat erstmals einen christlichen Araber zum Botschafter des jüdischen Staates ernannt. Der von Generaldirektor Yuval Rotem angeführte oberste Ernennungsausschuss im Außenministerium ernannte George Deek, einen christlich-arabischen Diplomaten, der bereits seit 10 Jahren im Außenministerium tätig ist, zum neuen israelischen Botschafter in Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans. Der 34 Jahre alte Deek habe die gesamte diplomatische Ausbildung durchlaufen und bereits als stellvertretender Botschafter in Nigeria und Norwegen gearbeitet. Deek wurde in eine christlich-arabische Familie im Tel Aviver Stadtteil Jaffa geboren, wie es in einer Mitteilung des Außenministeriums hieß. Er studierte internationales Recht an der Georgetown University in Washington und arbeitete seit 2007 als Anwalt in Israel. Aktuell ist er Berater des Generaldirektors im Außenministerium in Jerusalem. Nach Angaben des Ministeriums spricht Deek fließend Hebräisch, Arabisch und Englisch sowie gut Französisch.

Unser Brandy hat „Gold“ gemacht !!!!

Tourismusrekord in Israel

Im Oktober 2018 haben so viele Touristen Israel besucht wie nie zuvor in einem Monat. Das geht aus den eben veröffentlichten Zahlen des Tourismusministeriums hervor. 486.000 Touristen bereisten demnach das Land, 14 Prozent mehr als im Oktober des Vorjahres. Der Beitrag zur Wirtschaft des Landes lag demnach bei umgerechnet 575 Millionen Euro. Seit Jahresbeginn kamen laut dem Ministerium 3,4 Millionen Touristen nach Israel – eine Steigerung von 15 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liege bei acht Tagen. Insgesamt erwirtschaftete Israel durch den Tourismus seit Jahresbeginn umgerechnet 4,15 Milliarden Euro. Den stärksten Zuwachs verzeichnete Israel in den vergangenen zwölf Monaten an Touristen aus Ungarn (plus 65 Prozent), Italien (plus 50 Prozent) sowie aus Polen (plus 40 Prozent).

Preise sind gleich geblieben

Während allein im Zeitraum von März 2017 bis März 2018 die durchschnittliche Preissteigerung für alkoholische Getränke in Deutschland 3,7% betrug, sind unsere Preise für unsere Weine seit 4 Jahren stabil. Ein Grund mehr bei uns zu ordern. Viel Freude mit unseren Produkten aus dem Heiligen Land.