Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Morbi eu nulla vehicula, sagittis tortor id, fermentum nunc. Donec gravida mi a condimentum rutrum. Praesent aliquet pellentesque nisi.

Aktuelle Nachrichten

25 Jahre nach dem Attentat auf Rabin

Es ist der 4. November 1995: Tausende Israelis haben sich im Zentrum von Tel Aviv versammelt. Es ist die größte Friedensdemonstration, die das Land bisher erlebt hat. Auf der Bühne stehen Israels Ministerpräsident Jitzchak Rabin und Außenminister Shimon Peres, sie blicken auf ein Meer von weißen Plakaten und Spruchbändern: „Shalom achschav“ steht darauf – „Frieden jetzt!“. Auf dem Platz sind die Menschen beseelt von der Hoffnung auf eine neue Zeit. Gemeinsam singen sie die Hymne der Friedensbewegung.
Ein Mann hatte sich an den Sicherheitsbeamten vorbeigeschlichen. Als Rabin die Bühne verlässt und zu seinem Auto gehen will, schießt er ihm in den Rücken. Kurze Zeit später verstirbt der 73-jährige Politiker im Krankenhaus. Der Täter: Jigal Amir, ein strenggläubiger Jude.

Karton-Versand

Auf der Basis von Corona bleiben wir dabei, nur noch Montag, Mittwoch und Freitag zu versenden. Wir bitten um Ihr Verständnis!!!

Israel und Sudan vereinbaren Normalisierung ihrer Beziehungen

Unter Vermittlung der USA haben die langjährigen Feinde Sudan und Israel in einem historischen Schritt angekündigt, Frieden zu schließen. Für den Sudan – der sich nach Jahren autokratischer Herrschaft auf einem fragilen Weg in Richtung Demokratie bewegt – ist dies ein wichtiger Durchbruch. Denn der Staat im Nordosten Afrikas mit seinen rund 42 Millionen Einwohnern wurde unter dem autoritären Präsidenten Omar al-Baschir, der 30 Jahre lang an der Macht war, zunehmend isoliert. Die Isolation sowie die Abspaltung des ölreichen Südsudans 2011 zwang Sudans Wirtschaft in die Knie – was 2019 zu Massenprotesten und dem Sturz von Al-Baschir führte. Allerdings hat es die Übergangsregierung trotz einiger Erfolge bislang nicht geschafft, das Land aus der Wirtschaftskrise zu führen. Die Übergangsregierung des Sudan habe „Mut und Entschlossenheit“ gezeigt, Terrorismus zu bekämpfen, demokratische Institutionen zu bauen und die Beziehungen mit seinen Nachbarn zu verbessern, hieß es in der Mitteilung der USA, Israel und des Sudans. Die Palästinenserführung in Ramallah verurteilte die Vereinbarung dagegen scharf.

Syrischer Geflüchteter zündet sich in Beirut an

Einsatzkräfte hätten den 58-Jährigen retten und laut einem UNHCR-Sprecher in ein Krankenhaus bringen können. Nach Angaben der libanesischen Sicherheitskräfte sei sein Zustand stabil. Seitens der libanesischen Einsatzkräfte hieß es, der Syrer habe sich angezündet, weil er sich die medizinische Behandlung seiner Tochter nicht leisten könne. Ende April hatte sich ebenfalls ein syrischer Geflüchteter entzündet und dadurch selbst getötet. Aufgrund der Wirtschaftskrise im Libanon fehlte ihm das Geld, um seine Familie zu ernähren. Die Preise für Lebensmittel und andere Güter sind zuletzt stark gestiegen, das libanesische Pfund hat zudem stark an Wert verloren. Laut Angaben des UNHCR sind im Libanon derzeit etwa 880.000 syrische Geflüchtete registriert, die vor dem Krieg im Nachbarland geflüchtet sind. Die eigentliche Zahl dürfte weitaus höher liegen.

In Ägypten sind mehr als 400 Regierungsgegner freigelassen worden, die seit September im Gefängnis saßen.

Sie waren bei Protesten gegen Präsident Al-Sisi festgenommen worden. Ein ägyptisches Gericht ordnete nun unter Auflagen ihre Freilassung an. – Nach Angaben von Menschenrechts-Anwälten waren Ende September bei mehreren Demonstrationen insgesamt etwa 2.000 Menschen in Gewahrsam genommen worden. Darunter seien Journalisten und Studenten, die im Zusammenhang mit 19 Verfahren in den vergangenen vier Jahren festgenommen worden seien. Den Aktivisten sei die Verbreitung von Falschnachrichten, der Missbrauch sozialer Netzwerke und die Förderung von Gedankengut einer „Terrorgruppe“ vorgeworfen worden. Gegner der Regierung von Präsident Abdel Fattah al-Sisi werden in Ägypten seit Jahren mit äußerster Härte verfolgt. Demonstrationen sind faktisch verboten, politische und islamistische Oppositionelle werden verfolgt und abweichende Meinungen unterdrückt. Die Pressefreiheit ist stark eingeschränkt.

Kirchen in Nahost kritisieren Religionsbeleidigung

Immer mehr Kirchenführer in der arabischen Welt äußern sich besorgt über die Ereignisse in Frankreich im Zusammenhang mit der erneuten Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen durch das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ – mit deutlichen Worten. „Wir verurteilen alle Versuche, die Religionen herabzusetzen, sowie alle Gewaltakte in unserer Eigenschaft als Brüder, die einen Gott verehren und dasselbe Heimatland teilen“, heißt es in einer veröffentlichten Erklärung des Rates der Kirchenführer in Jordanien. Sie unterstreichen darin eine gemeinsame Forderung aller Religionen nach „Toleranz, Liebe, Harmonie, Respekt für andere und dem Verzicht auf die Beleidigung des religiösen Glaubens anderer“. Stattdessen gelte es, sich für eine Kultur des Dialogs, den Aufbau von Vertrauen und die Betonung gemeinsamer Werte einzusetzen. Auch der Patriarch der mit Rom unierten chaldäischen Kirche, Kardinal Louis Raphael I. Sako, rief zu Koexistenz und Brüderlichkeit auf. „Die chaldäische Kirche im Irak und in der Welt verurteilt alle Formen der Beleidigung von Religionen und der Verletzung religiöser Überzeugungen unter jedem Vorwand und prangert gleichzeitig alle Gewaltakte im Namen der Religion an“, heißt es in einer Stellungnahme. Ähnlich hatte sich am Dienstagabend der griechisch-orthodoxe Patriarch von Jerusalem, Theophilos III. geäußert. In Ägypten stellte sich laut Bericht der Zeitung „Egypt Independent“ der anglikanische Bischof Munir Hanna Anis, verantwortlich für die anglikanische Kirche in Ägypten und Nordafrika, hinter die Entscheidung des Großimams der Kairoer Al-Azhar-Moschee, Scheich Mohammad Al-Tajjeb, Klage gegen „Charlie Hebdo“ einzureichen.

Israel zerstört Beduinendorf

Am Wahltag in Amerika kamen die Bulldozer nach Khirbet Humsa. Begleitet von Soldaten der israelischen Streitkräfte, rissen sie die Beduinensiedlung im besetzten Westjordanland komplett ab. Videoaufnahmen und Fotos zeigen zerstörte Solarpanele, Zelte, Schuppen, darunter auch EU-geförderte Sanitäranlagen. Vierundsiebzig Menschen wurden an dem Ort im Jordantal obdachlos, unter ihnen 41 Kinder. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch sprach von einem „Kriegsverbrechen“. Eine derartige Operation hat es nach Angaben der Vereinten Nationen seit mehr als vier Jahren nicht mehr gegeben. Laut Angaben der EU-Vertretung in Israel belegt der großangelegte Abriss den wachsenden Trend an Konfiskationen und Zerstörungen palästinensischer Einrichtungen in diesem Jahr. Zudem seien etwa 52 palästinensische Schulen ebenfalls von Abriss bedroht, gab die EU bekannt. Die Bewohner von Khirbet Humsa sind derweil in Zelten des Roten Kreuzes untergekommen. Das humanitäre UN-Koordinierungsbüro der Ocha nannte die Zerstörung einen „gravierenden Bruch der vierten Genfer Konvention“, die sich gegen den gewaltsamen Transfer einer besetzten Bevölkerung richtet.

Byzantinische Kirche über Pantempel entdeckt

Israelische Archäologen haben im Naturreservat Banias Überreste einer Kirche gefunden, die über einen Tempel für den griechischen Hirtengott Pan gebaut wurde. In dem Bau aus der Zeit um 400 n.Chr. wurden unter anderem ein kreuzverziertes Bodenmosaik sowie ein geschliffener Stein mit eingeritzten Kreuzzeichen gefunden, berichtete die Zeitung »Haaretz«. Nach Einschätzung der Archäologen wurde die Kirche im 7. Jahrhundert durch ein Erdbeben beschädigt, blieb jedoch weiter in Nutzung.

Israel im zweiten „Lockdown“

Ende September stand in Israel die Zahl der Neuinfizierten bei 9000 täglich; inzwischen liegt die Rate bei „nur“ noch 1000. Geschafft wurde dies durch radikale Beschränkungen: die eigene Wohnung durfte nur noch bis auf 1000 Meter verlassen werden und auch nur für unbedingt notwendige Gänge. Schulen, Kindergärten, alle nicht relevanten Läden blieben geschlossen; Firmen mussten ihre Mitarbeiter nach Hause schicken. Nun hat man die Zahl der Neuinfizierten wieder im Griff – der Preis aber ist hoch: die Arbeitslosenzahlen stiegen in diesen 4 Wochen von 11% auf 19%.

Chateau Heritage wieder unter den 50 besten Weingütern der Welt

Nachdem schon in 2019 unser Weingut Chateau Heritage unter die 50 besten Weingüter der Welt gewählt worden war, ist dies auch in 2020 der Fall. In 2019 auf Platz 49 – in 2020 auf Platz 48.

Siehe hier dieses Kurzvideo:

Ägypten: Regelungen für kirchliches Vermögen

Die Regierung will ein Organ schaffen, welches das Vermögen der katholischen Kirche und der evangelischen Kirchen in Ägypten verwalten soll. Damit kommt die Regierung unter Präsident al-Sisi Wünschen der Kirchen entgegen. Der koptisch-katholische Bischof von Assiut, Kyrillos William, erklärt, die Kirchen hätten die Regierung um die Schaffung von Organismen zur korrekten Verwaltung ihrer Immobilien gebeten. Vorbild dafür solle die Verwaltung des Eigentums der koptisch-orthodoxen Kirche sein. Eine Ad-hoc-Kommission habe daraufhin sofort ihre Arbeit aufgenommen, so der Bischof. Nun beginnen in den Medien Einzelheiten über den Gesetzesentwurf zu zirkulieren, der zur Einrichtung der neuen Organe für die Verwaltung kirchlicher Stiftungen führen soll. „Diese Organismen“, bemerkt Bischof Kyrillos, „müssen auch die korrekte Verwendung von Spenden überwachen und jeden persönlichen oder privaten Vorteil bei der Verwendung von kirchlichen Gütern vermeiden.“

Klimawandel bedroht Hälfte der weltweiten Weinanbaugebiete

Steigende Temperaturen, unvorhersehbare Wetterextreme und neue Schädlinge – der Klimawandel macht auch dem Weinbau zu schaffen. Mindestens die Hälfte der Anbaugebiete weltweit sei in Gefahr, berichten Forscher. Winzer könnten die Entwicklung allerdings teilweise aufhalten, wenn sie die Weinsorten wechseln. Weintrauben sind extrem empfindlich gegenüber klimatischen Veränderungen, vor allem gegenüber steigenden Temperaturen. Deshalb zeigen sich die Folgen des Klimawandels bei ihnen besonders früh. Für die aktuelle Studie analysierten spanische und kanadische Wissenschaftler Daten zu den elf beliebtesten Rebsorten: Cabernet Sauvignon, Chasselas, Chardonnay, Grenache, Merlot, Mourvèdre (auch bekannt als Monastrell), Spätburgunder, Riesling, Sauvignon Blanc, Syrah und Trebbiano (auch bekannt als Ugni Blanc). Sie untersuchten historische Aufzeichnungen von 1956 bis 2015 zu Knospenbildung, Blüte und Reifung dieser Rebsorten und kombinierten sie mit globalen Temperaturaufzeichnungen von 1880 bis 2013. Daraus zogen die Forscher Schlussfolgerungen, wie gut die einzelnen Sorten bei steigenden Temperaturen gedeihen werden. Das Ergebnis: Bei einem Temperaturanstieg von zwei Grad würden die Regionen, die für den Weinbau geeignet sind, weltweit um 56 Prozent schrumpfen, wenn sich die Zusammensetzung der Rebsorten nicht ändert; bei einem Anstieg von vier Grad wären es sogar 85 Prozent. Der Klimawandel dürfte auch für deutsche Winzer nicht nur Vorteile bringen. 2019 verursachten die hohen Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius Sonnenbrand-Schäden an den Trauben in einem bisher noch nicht gekannten Ausmaß. Höhere Niederschlagsmengen steigern zudem das Risiko für Pflanzenkrankheiten wie dem Falschen Mehltau.

150 Jahre katholische Schulen in Jordanien

Unter der Schirmherrschaft von Jordaniens Vizeministerpräsident Rajaj Muascher haben die Schulen des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem in Jordanien am Samstagabend, 05.10.2019, ihr 150-jähriges Bestehen gefeiert. Zu der Feier kamen unter anderen der Nuntius in Jordanien und dem Irak, Erzbischof Alberto Ortega Martin, der Patriarchalvikar für Jordanien, Bischof William Schomali, sowie der emeritierte Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Fouad Twal. Der Generaldirektor der Schulen, Wissam Mansour, verwies auf die Erfolge, die die katholischen Bildungseinrichtungen seit ihrer ersten Gründung 1869 im jordanischen Salt für das Land gebracht hätten. Die heute 25 Schulen und 18 Kindergärten stünden im Dienst von 11.000 christlichen und muslimischen Kindern. Mit ihrem Engagement für die schulische Bildung habe sich das Patriarchat „inmitten einer Ära der Dunkelheit und Unwissenheit“ dafür eingesetzt, Analphabetismus zu bekämpfen und die Werte der arabischen Beduinen und des christlichen Glaubens zu festigen, betonte Mansour.